Donnerstag, 6. November 2014

Das Konzept der offenen Wohnküche

Bei einer offenen Wohnküche wird weder das Wohnzimmer durch die Küche, noch die Küche durch ein Wohnzimmer ersetzt. Es handelt sich um einen großen Raum, der genug Platz bietet um beide Räume darin unterzubringen. Das Konzept erfreut sich schon lange großer Beliebtheit, da meist einer von beiden Räumen das Zentrum des Zusammenwohnens bildet und mit einer offenen Wohnküche die Vorteile beider Varianten in Einem genutzt werden können.

Die Vorteile von offenen Wohnküchen

Die Küche wird von ihrem Image der Abgeschiedenheit und Funktionalität befreit und zum kommunikativen Zentrum der Wohnung. Gerade Familien mit Kindern profitieren von offenen Wohnküchen. Fortan können bei der Küchenarbeit Kinder, die im Wohnzimmer spielen oder Hausaufgaben machen, weiterhin beaufsichtigt werden. Und das ohne den Arbeitsplatz andauernd zu verlassen, weil eben alles Praktische und Gesellige in einem Raum vereint ist.

Auch junge Wohngemeinschaften, die sehr auf ein Miteinander bedacht sind, schätzen sich über eine offene Wohnküche glücklich, denn ein solcher Raum bietet meist genügend Platz für Besucher und das Kochen wird so zu einem Gemeinschaftserlebnis. Anders herum ist es vom Wohnzimmer aus sehr praktisch, den Kühlschrank im gleichen Raum zu wissen. So muss kein Gespräch unterbrochen werden, während jemand Getränke holt.

Mögliche Nachteile offener Wohnküchen und was daher bedacht werden sollte:

  • eine Lösung für aufdringlichen Essensgeruch im Wohnbereich
  • eine Lösung für herumstehende Küchenutensilien

Obwohl bei der Planung einer offenen Wohnküche die Nachteile oft nicht direkt offensichtlich werden, sollten diese dennoch mit einbezogen werden.

Zum einen empfiehlt es sich unbedingt, über eine leistungsstarke Dunstabzugshaube nachzudenken. Gerade in Wohnzimmern befinden sich meist Polstermöbel, Teppiche und Gardinen, in denen sich Essensgerüche leicht festsetzen können. Gleichzeitig sollte die Abzugshaube dabei allerdings im Betrieb möglichst leise sein, da sonst der Aufenthalt im Wohnbereich statt durch Gerüche durch Lärm gestört wird.

Zum anderen könnte, falls noch nicht vorhanden, die Anschaffung einer Spülmaschine empfehlenswert sein. Herumstehendes Geschirr, Besteck und Utensilien würden Besuchern nämlich direkt auffallen, da die Küche vom Wohnzimmer aus komplett einsehbar ist. Auch hier sollte wiederum die Lautstärke des Gerätes Beachtung finden.

Werden die oben genannten Aspekte bedacht und stellen kein Hindernis dar, gibt es kaum noch etwas, das gegen die Nutzung einer offenen Wohnküche spricht. Sollten Sie sich unsicher sein, helfen Ihnen ausgewiesene Experten für Küchenplanung (z. B. beim Online-Küchenhändler DYK360) dabei kompetent weiter.

Mittwoch, 10. September 2014

Holz als Material für Möbel

Als Naturmaterial steht Holz für Gemütlichkeit, Authentizität und Nachhaltigkeit. Ob als Bodenbelag, Vertäfelung, Fachwerk, ob für Fenster und Türen oder für Möbel und Accessoires – Holz schafft stets eine heimelige Atmosphäre. Richtig behandelt sorgt Holz obendrein für ein gesundes Wohnklima. Denn unbehandelt nimmt Holz überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie bei zu trockener Raumluft wieder ab. Zudem lädt sich Holz nicht elektrostatisch auf und zieht so – anders als Möbel aus Kunststoff – weniger Staub an.


Möbel aus Vollholz, Massivholz und Sperrholz

Allgemein kann Vollholz als eine Vorstufe von Massivholz angesehen werden. Das Vollholz wird aus dem Baumstamm zu Brettern geschnitten, und zwar so, dass seine natürlich gewachsene Struktur erhalten bleibt. Anschließend werden die Bretter an der Luft oder in einer speziellen Kammer getrocknet, ehe sie durch Sägen, Fräsen oder Hobeln zu Stücken mit gleichem Querschnitt verarbeitet wird.

Von Massivholz spricht man dann, wenn in einem weiteren Schritt die einzelnen Holzstücke verleimt und zusammengepresst werden, so dass sie dauerhaft miteinander verbunden sind. Zudem können weitere Arbeitsschritte folgen, die das Holz in die gewünschte Form bringen, seine Farbe und Optik verändern oder seine Widerstandskraft verbessern. Massivholz stellt dabei einen Qualitätsstandard dar. So darf die Bezeichnung Massivholzmöbel nur verwendet werden, wenn der gesamte Korpus – mit Ausnahme der Rückwand und der Schubladenböden – durchgehend aus einer Holzart besteht.

Dies unterschiedet Massivholzmöbel von Möbeln aus Sperrholz, das aus mindestens drei dünnen Holzschichten zu einer Platte zusammen geleimt wurde, deren Außenflächen mit Furnierholz verkleidet sind. Am leichtesten erkennt man den Unterschied an den Kanten: Bei Massivholzmöbeln zieht sich die Maserung bis zu den Kanten fort, was bei furnierten Sperrholzmöbeln nicht der Fall ist.

Doch auch bei Massivholzmöbeln gibt es Qualitätsunterschiede, die zum einen aus der verwendeten Holzart herrühren, zum anderen ob für den Möbelbau Kernholz oder Splintholz verwendet wurde. Kernholz stammt aus der Mitte des Baumstamms und ist deswegen dunkler, trockener und „arbeitet“ weniger, d.h., das Ausdehnen bei Feuchte und Wärme bzw. das Zusammenziehen bei Trockenheit und Kälte erfolgt nicht im so starken Maße wie beim Splintholz, das vom Rand des Baumstammes gewonnen wurden.

Welche Holzarten werden für den Möbelbau verwendet?

In Bezug auf die Holzart richtet sich der Wert vornehmlich danach, wie weit verbreitet sie ist oder wie leicht oder schwer sie sich bearbeiten lässt. Für den Verbraucher dürften jedoch in erster Linie die Optik und die Beanspruchbarkeit des Möbelstücks wichtige Kriterien sein.

Das rötliche, feinporige Buchenholz ist sehr widerstandsfähig und daher für stark beanspruchte Möbel wie Esstisch und Stühle ideal. Das schwere Holz der Eiche zeichnet sich ebenfalls durch seine Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Farblich schwankt es zwischen hell-rötlich, graubraun und rötlichbraun. Auch das Birkenholz gilt als schwer; obendrein zeichnet es sich durch seine feine Struktur und weiße Farbe aus. Eschenholz mit seinen deutlich zu sehenden Jahresringen ist dagegen grau, gelblichweiß oder rötlichweiß, das bis ins Hellbraune nachfärben kann. Kirschbaumholz wird wegen seiner markant rötlich-braunen Farbe geschätzt.

Unter den besonders wertvollen Hölzern ist beispielsweise Nussbaum zu nennen. Es zeichnet sich durch seine besondere Maserung und Farbgebung aus. Hochwertige Möbel können aber auch aus Birnbaumholz bestehen, das gleichmäßig gelb graubraun oder rotbraun ist. Da nur aussortierte Bäume aus Obstanbauplantagen verwendet wird und es schwer bearbeitbar ist, muss man bei Möbeln aus Birnbaumholz eher tiefer ins Portemonnaie greifen. Dagegen sind Fichte und Kiefer relativ günstige Holzarten, da sie überall in Deutschland und Europa vorkommen und sich problemlos bearbeiten lassen.

Die Liste der für den Möbelbau interessanten Holzarten ließe sich noch weiter fortsetzen. Lassen Sie sich bei der Auswahl Ihrer Möbel von Ihrem ersten Eindruck leiten oder beschreiben Sie dem Tischlermeister, welche Farbnuancen Sie bevorzugen. Beispiele, wie sie etwa auf www.pfister-moebelwerkstatt.de zahlreich zu finden sind, bieten die besten Anhaltspunkte.

Freitag, 5. September 2014

Gartengestaltung mit Blumenkübeln: Fiberglas, Polyrattan und Cortenstahl bringen Abwechslung

Lauben, Rasenflächen, gemütliche Sitzecken sowie Zier- und Nutzbeete sind in aller Regel Standardelemente eines jeden Gartens. Hinzu kommen Wege, Terrassen und Sitzecken, sowie Schmuckelemente wie Brunnen, Teiche und Rosenbögen. All diese schönen Dinge haben gemeinsam, dass es einigen Aufwand bedeutet, sie zu verändern. Nicht in jeder Saison findet man dafür Zeit, doch gibt es zum Glück noch andere Möglichkeiten, um „frischen Wind“ ins Garten-Ambiente zu bringen.

Eine wenig aufwändige Variante der Raumgestaltung in Gärten ist das Aufstellen von Pflanzkübeln und Trögen. Längst stehen Blumenkübel in modernen Materialien zur Verfügung, die auch harte Winter ertragen, ohne dass man sie – wie etwa Terrakotta-Kübel – in geschützte Räume bringen müsste.

Wie sich Pflanzkübel im Garten nützlich machen können

Portalvasen
Am Eingang zum Garten oder vor der Tür einer größeren Laube machen sich säulenartige Portalvasen besonders gut. Mit herunter rankenden blühenden Ampelpflanzen schaffen sie im jeweiligen Ein- oder Durchgang eine besonders freundliche Atmosphäre.

Räume teilen
Um zum Beispiel einen Parkplatz oder eine gemütliche Sitzecke vom Rest des Grundstücks abzugrenzen, eignen sich speziell dafür gefertigte Blumenkübel in Quaderform, die  in verschiedenen Größen und Breiten erhältlich sind.

Im Rondell
Viele Gärten haben ein Rosenrondell, eine Kräuterspirale oder ein dekoratives Rundbeet, in dessen Mitte eine Gartenskulptur steht. Mit einem attraktiven Pflanzgefäß im Mittelpunkt kann man das Rundbeet ebenfalls sehr ansprechend gestalten.

Statt eines Hochbeets
Wer sich den Aufwand für ein richtiges Hochbeet sparen will, kann mit in Reihe gestellten großen Pflanztrögen ähnliche Wirkungen erreichen.

Als Hingucker
Niedrige Pflanzkübel machen sich eigentlich überall gut, z.B. als Blickpunkt am Rand oder in der Mitte eines schön gestalteten Beetes, aber auch an einer ansonsten eher langweiligen Mauer, am Fuß einer Treppe oder zur Betonung einer Weg-Ecke.

Fiberglas, Polyrattan und Cortenstahl: 
Schier unverwüstlich, frostfest und pflegeleicht

Pflanzkübel bestehen schon lange nicht mehr hauptsächlich aus Terrakotta. Moderne Materialien wie Fiberglas, Polyrattan und Stahl haben ihren Siegeszug angetreten und die "gebrannte Erde" weitgehend aus Wohnräumen, Restaurants und Gärten verdrängt. Ungewöhnliche Formen und interessant gestaltete Oberflächen bringen Abwechslung ins Blumenkübel-Design und auch farblich kann man heute aus so vielen Varianten wählen wie nie zuvor.

Sehr beliebt sind zum Beispiel Pflanzkübel aus Fiberglas. Das Material ist leicht und gleichzeitig stabil, die Herstellung erlaubt es, auch ungewöhnlichere Formen zu produzieren. Es gibt sie matt und hoch glänzend, sowie in allen erdenklichen Formen und Farben. Aber Achtung: Wirklich wetterfest sind sie nur dann, wenn das Fiberglas ohne Gesteinsbeimengung gefertigt ist. Nur dann wird das Aufsaugen von Feuchtigkeit verhindert, das bei Frost zu Rissen führen würde.

Dem Naturmaterial Rattan ähneln optisch Pflanzkübel aus Polyrattan. Sie bestehen aus einem Drahtgestell aus lackiertem Aluminium oder aus Kunststoff ummanteltem Stahl, das mit einer Kunstfaser aus Polyethylen umflochten wird. Das Kunststoffgeflecht ist reißfest und farbecht, da das Material komplett durchgefärbt ist. Pflanzkübel aus Polyrattan gibt es in verschiedenen Größen und Designs. Sie sind wetterfest und pflegeleicht, können also auch im Winter draußen stehen bleiben.

Pflanzkübel aus Cortenstahl sind noch recht neu im Markt der Blumenkübel und gefallen mit ihrem edlen Rostlook, der sich im Lauf der Nutzung noch besonders schön ausprägt. Cortenstahl ist ein interessanter Stahl, der unter verschiedenen Witterungsverhältnissen erst seine typische Oberfläche entwickelt. Der rostfarbene Ton zeigt sich bei jedem Kübel anders und so entsteht im Lauf der Zeit auf natürliche Weise ein sehr individuelles Design, der Kübel wird jeden Tag mehr zum Unikat.

Freitag, 22. August 2014

Damit Kinder ruhig schlafen - Tipps rund ums Kinderbett


Alexandra Schnögass-Mück und Nicola Daxberger von den Raumelfen (www.dieraumelfen.at) sind Experten für Kinderzimmereinrichtungen und bieten Planungen mit individuellen Lösungen für jedes Alter. Sie geben Ihnen wertvolle Tipps rund um den gesunden Schlaf Ihres Kindes.

Der gesunde Schlaf

Kinder schlafen im Schnitt 10-16 Stunden pro Tag. So unterschiedlich wie die Persönlichkeit jedes Kindes ist auch der perfekte Bettbereich für Ihren kleinen Liebling. Folgende Punkte sollten Sie beim Kauf eines Kinderbettes immer berücksichtigen:

  • Größe des Bettes: Wenn Sie ein Sondermass wählen, achten Sie auf die Verfügbarkeit einer passenden Matratze und ob das Bett später adaptierbar ist. Idealerweise empfiehlt sich bei Kinderbetten ein Standardmaß von 90/200cm.
  • Materialien: Nachhaltige Produktionen stehen heutzutage im Vordergrund. Aus welchem Holz werden die Möbel hergestellt? Handelt es sich um fair gehandelte Materialien aus Europa? Sind alle tragenden Konstruktionsteile des Kinderbettes aus Massivholz gefertigt? Welche Lacke werden verarbeitet? Sind sie formaldehydfrei? Entsprechen Sie den gängigen europäischen Sicherheitsnormen für Kinder?
  • Ausführung des Bettes: Hochbett oder niedriges Bett? Wird ein Gästebett, Betthimmel, Rutsche, Rausfallschutz benötigt? Gibt es Stauraumoptionen? Ist das System mitwachsend? Sind Textilien abziehbar?
  • Matratzenauswahl: Bis zum Alter von 6 Jahren eigenen sich Schaumstoffmatratzen. Überzüge müssen abnehmbar und waschbar sein. Ab 6 Jahren wird aufgrund des ansteigenden Gewichtes des Kindes ein Umstieg auf hochwertigere Kaltschaummatratzen empfohlen.
Wie Kinder gut liegen

Platzieren Sie das Bett niemals vor einem Fenster. Geringe Zugluft ist zwar wichtig für den Luftaustausch im Kinderzimmer, beim Schlafen kann es aber zu Verspannungen und Krankheiten führen. Die beste Position ist eine geschützte Ecke, wo die Sonne nicht blendet und Ihr Kind freien Blick zur Türe hat. Die von Radiästhesie Experten empfohlene Schlafrichtung ist Nord (Kopf)-Süd. Vermeiden Sie elektronische Geräte (Funkwecker, W-Lan, TV, Stereoanlage) in Bettnähe.

Die Gestaltung des Schlafbereichs

Je individueller der Schlafbereich Ihres Kindes gestaltet ist, desto wohler wird es sich fühlen und auch besser schlafen. Folgende Tipps haben sich bewährt:
  • Ruhepol: Verwenden Sie für Kinderbetten keine Rot-und Orangetöne. Ihr Kind kommt durch Signalfarben nur schwer zur Ruhe.
  • Persönlich: Gestalten Sie den Bettbereich mit kleinen Details wie bunten Kissen, Bettwäsche mit Lieblingsmotiv Ihres Kindes, einem kleinen Teppich und einem verspielten Nachtlicht.
  • Wohlfühlen: Farbige Wände im Schlafbereich beruhigen. Gemusterte Tapeten und lustige Wandstickers regen die Phantasie an.

Freitag, 4. Juli 2014

Designerlampen für die Kunst

Die Firma O.M.A. ist 1960 von Vladimiro Brunello gegründet worden. In diesem Jahr übernahm Brunello eine alteingesessene Mechanik-Werkstatt in Venedig, die für den berühmten Architekten Carlo Scarpa arbeitete. Hier liegt auch die Quelle des im Deutschen leicht irreführenden Akronyms O.M.A.: Officina Meccanica Artigiana, also - Mechanikwerkstatt. Unter diesem schlichten Namen begann Vladimiro Brunello Beleuchtungstechnik zu entwickeln, die revolutionär und in Design und Hochwertigkeit ganz dem italienischen Weg verschrieben war. Nach dem Tod des Gründers 1985 blieb O.M.A. in Familienhand. Die inzwischen in Padova ansässige Firma steht mit ihren Bilderleuchten und Designerlampen Seite an Seite mit großen Innovatoren der Branche wie Betec.

Schöner Minimalismus

Im Zentrum des Schaffens des Padovaneser Unternehmens O.M.A. steht das Licht. Die Brunello-Designer verstehen es, Licht mit einem eleganten Minimalismus in Szene zu rücken, der an die Kreationen der Dachauer Firma Betec erinnert. Womöglich noch fragiler sind die Konstruktionen, mit denen O.M.A. für beste Beleuchtung in Museen und Privatgalerien sorgt. Genau so müssen Bilderleuchten sein: Kunstvoll anzusehen und absolut unaufdringlich. Die Spiegel- und Bilderleuchte von O.M.A. besteht aus stiftdünnen Haltern und ist, 120 bzw. 180 cm lang, selbst nicht dicker als ein herkömmlicher Füllfederhalter. Das sind echte Designerlampen für die Kunst.

Lesen auf italienisch

Ähnlich fragil gebaut wie die Bilderleuchten sind die O.M.A. Pultleuchten. Der schmale Lampenstab ist an einem bogenförmigen oder geraden Träger befestigt. Die Pultleuchten sind in den Höhen 47 und 44 cm erhältlich. Mit einer Leistung von 500 Lumen liefern sie taghelles Licht zum Lesen und Arbeiten. Auch kleinere Pultlampen in 37 cm Höhe und mit 250 Lumen werden gebaut. Eines dieser kleinen Modelle ist auf einen durchweg flexiblen Halter montiert, der in alle denkbaren Stellungen gebogen werden kann und das Licht immer dahin lenkt, wo es gebraucht wird.

Die Mechanikwerkstatt

Stehlampen mit flexiblen und starren Armen sowie edle Deckenleuchten und Pultleuchten mit Schraubzwinge für die Tischkante ergänzen das formschöne Sortiment von O.M.A. Interessant für moderne Beleuchtungskonzepte ist der LED Streifen der Padovaneser Firma. Diese Lichtapplikation verblüfft durch ihren absolut unspektakulären Auftritt. Der flache Streifen ist 38 cm lang und 6 cm hoch und in Murano-Glas gefasst. 1000 Lumen sorgen für Licht hell wie der Tag. Alle O.M.A. Leuchten werden in bester Manufakturarbeit hergestellt. Nur Messing in höchster Qualität wird verarbeitet. Alle Schweißarbeiten basieren auf einer hundertprozentigen Silberlegierung. Die Firma O.M.A. ist ihrem Akronym treu geblieben: Officina Meccanica Artigiana - beste Handwerkskultur wie vor 60 Jahren.

Eine Auswahl an hochwertigen italienischen Bilderleuchten finden Interessierte auf der Seite Rahmen-Manufaktur.de

Freitag, 13. Juni 2014

Ist Feng Shui heute noch zeitgemäß?

Feng Shui ist die Lehre über Wind und Wasser (wörtliche Übersetzung) und wurde vor vielen hunderten Jahren im Alten China entwickelt. Für viele von uns stellt sich heute die Frage, ob Feng Shui noch zeitgemäß ist – in einer Welt, in der Hochhäuser aus Stahlbeton gebaut werden, in der wir Tag und Nacht durch WLAN vernetzt sind und Bauvorschriften auf engem Raum die Gebäudeform vorschreiben.

Feng Shui – Alte chinesische Lehre

Im Feng Shui wurde anfänglich studiert, wie sich die äußeren Einflüsse des Klimas, der Landschaftsformen und der Umgebung auf ein Haus und seine Bewohner auswirkten – was mit dem Begriff Wind zusammengefasst wurde und sich auf das Wohlergehen der Bewohner auswirkt. Der Begriff Wasser wird mit dem Energiefluss, Straßen und Gewässern in Verbindung gebracht. Er steht für alle aktiven Tätigkeiten und Wohlstand. Wenn Yin und Yang ausgeglichen sind, herrschen harmonische Verhältnisse, die Bewohner sind gesund und ihr Leben floriert.

Doch sind diese Lehren heute immer noch aktuell?

Die Wurzeln von Feng Shui gehen sehr weit in der Zeit zurück – bis zum Feng Shui für Grabstätten, die den Nachfahren der Verstorbenen Glück bringen sollten. Seither hat sich viel getan: Über die Generationen wurde die Wirksamkeit der Praktiken beobachtet und die Methoden immer weiter verfeinert, sodass wir heute Zugang zu äußerst weit entwickelten Techniken haben, die auf eine lange Entwicklung und Tradition zurückblicken können.

Im Osten und im Westen

Funktioniert Feng Shui nur in Asien? Nein, Feng Shui kann auf der ganzen Welt verwendet werden. Wenn möglich, sollten schon vor dem Bau eines Hauses die Umgebung und Ihre Einflüsse auf das Gebäude berücksichtigt werden. Sie brauchen auch Ihr Haus nicht nach chinesischem Vorbild zu bauen – es kommt vielmehr darauf an, die richtigen Räume an passende Stellen im Haus zu legen, und dass sich die Energien im Haus gut bewegen können, anstatt zu stagnieren.

Durch die Einrichtung und Dekoration können Ungleichgewichte im Energiehaushalt ausgeglichen werden. Dabei spielen die 5 Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall eine wichtige Rolle. Ihre Balance ist ebenso wichtig, wie man auch ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang – dem Aktiven und dem Passiven – suchen sollte. Die Dekoration und Einrichtung muss auch nicht so aussehen wie in China – man kann den gleichen (meistens sogar einen besseren) Effekt mit heimischen Materialien und Gegenständen erzeugen.

Das Resultat eines gut gestalteten Lebensraums ist ein harmonisches Zusammenleben der ganzen Familie, gute Gesundheit sowie Wohlstand. Die Wohnung fühlt sich wie ein richtiges Zuhause an, und Bewohner sowie Besucher spüren die günstigen Energien.

Die Lehren der europäischen Geomantie

Im Gegensatz zum Feng Shui, das schon sehr früh relativ ausführlich dokumentiert wurde, gibt es über die europäischen Ansätze über die harmonische Gestaltung von Wohnräumen sehr wenige Aufzeichnungen. Besonders Menschen mit einem feinen Gespür können günstige und ungünstige Energien vermuten oder erspüren, und bei der Gestaltung von Häusern sowie der Auswahl von günstigen Schlaf- und Arbeitsplätzen helfen.

Der Einsatz von Feng Shui heute

Feng Shui ist also keineswegs veraltet oder aus der Mode. Ganz im Gegenteil – besonders in den kleinen Wohnungen der immer enger werdenden Städte und in zwangsweise ökonomisch gebauten Häusern ist das Wohlbefinden der Bewohner oft eingeschränkt. Auch wenn beim Bau nicht gespart werden muss, wird oft auf gutes Design mehr Wert gelegt, als auf die Harmonie in den Räumen. Wenn die alten Lehren richtig interpretiert und in die moderne Zeit transportiert werden, kann aus einem mittelmäßigen und unangenehmen Lebensraum das perfekte Zuhause für eine Familie entstehen.

Ein harmonisches Zuhause schaffen

Die heutige Zeit bietet bedeutende Vorteile, wenn es um die harmonische Gestaltung von Lebensräumen geht. Jedem von uns ist es möglich, sich zu dem Thema Informationen zu beschaffen – ein Blick auf Google genügt, um zahlreiche Ressourcen zu finden. Wer das Glück in seinem Wohnraum nicht dem Zufall in die Hand legen möchte, hat eine große Auswahl an professionellen Beratern, die bei der Gestaltung, der Planung und bei Problemen in bestehenden Gebäuden kompetent weiterhelfen können.

Die Kombination von Wissen über klassisches Feng Shui und europäische Geomantie ist eine exzellente Kombination von Herangehensweisen, um einen harmonischen Lebensraum zu schaffen. Durch die gute Vernetzung ist es heutzutage ein Leichtes, aus mehreren Bereichen genau das für ein bestimmtes Problem benötigte Werkzeug auszuwählen, um ein Zuhause zu schaffen, in dem man sich so richtig wohlfühlen kann.

Mehr Informationen über Feng Shui und wie Sie Ihre Wohnung in ein richtiges Zuhause verwandeln können, finden Sie unter www.terraboa.eu. Ich freue mich, Sie dort zu sehen!

Kurzbiografie:

Als Einrichtungsberaterin und Raumenergetikerin vereint Eva Maria Gossenreiter intuitives Feingespür mit dem Wissen aus der Feng Shui Lehre (zertifiziertes Mitglied des Feng Shui Research Centers), Geomantie, Radiästhesie, Farb- und Raumpsychologie sowie der Lichtgestaltung. Fundiert wird ihre Arbeit durch die Kenntnisse aus einem klassischen Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Innenarchitektur.

Dienstag, 10. Juni 2014

Raumgestaltung mit Vorhängen und Tapeten - Welcher Farbtyp sind Sie?

Unsere Einrichtungsstile spiegeln immer ein Stück unserer Persönlichkeit wieder, doch sind es vor allem die dominierenden Farben, die einem Raum einen eigenen Ausdruck verleihen und unterschiedliche Stimmungen schaffen.

Leinen und Baumwolle in reduzierten Farben beispielsweise bringen Ruhe in die eigenen vier Wände und helfen beim Entspannen. Obendrein haben Naturtöne den Vorteil, dass sie sich sehr leicht an vielfältige Einrichtungen anpassen lassen. Vorhänge in Beige bzw. in Sandtönen bilden etwa einen belebenden Kontrast zu dunklem Holzarten wie Nußbaum. Vorhänge in Grautönen mit oder ohne Ornamentmuster können derweil eine moderne Einrichtung komplettieren, in denen Edelstahl oder Chrom zu den vorherrschenden Materialien gehören.

Für die Raumgestaltung stehen immer zwei Leitprinzipien zur Wahl, nämlich Harmonie schaffen, oder Gegensätze kombinieren. Vorhänge und Tapeten mit Blumenmustern sowie den Grundfarben Grün, Gelb und Rosa bringen romantischen Gartenzauber in die Wohnung und versprühen Lebensfreude und Herzlichkeit, so dass sich Gäste sofort willkommen fühlen.

Wer das Besondere schätzt, bevorzugt vielleicht eher kräftige Farbakzente wie ein temperamentvolles Rot, das in all seinen Nuancen auch klassischen Mustern gut zu Gesicht steht und daher selbst einem typisch englischen Einrichtungsstil mehr Lebendigkeit verleihen kann. Ein orientalisches Wohngefühl zaubert derweil ein mit Bordüren versehener Vorhang mit Paisleymuster. Aber auch Tapeten mit Streifenmuster oder Ornamenten, die in vielfältigen Rotnuancen leuchten, strahlen Gemütlichkeit und Sinnlichkeit zugleich aus.

Eine andere beliebte Wohnfarbe ist das Blau, welches uns an das Meer erinnert und Urlaubsfeeling in die eigenen vier Wände bringt. Eine blaue Wandgestaltung in Kombination mit weißen Raffrollos, gestreiften Kissen und Muscheldekor verleihen z.B. dem Bade eine maritime Gelassenheit. Wer die ländliche Idylle liebt, mag vielleicht den Charme des Rustikalen und sucht sich beispielsweise für die Küche Sitzbezüge und Tischdecken mit glücklichen Hühnern aus.

Weitere Inspirationen finden Neugierige auf der Seite www.froehlich-wohnen.de, auf der das Ehepaar Sprockhoff ihr Know-How als Inneneinrichter weiter gibt und ein großes Sortiment an Gardinen, Dekorationsstoffen, Tapeten und vieles mehr für die individuelle Raumausstattung bereitstellt.