Freitag, 5. September 2014

Gartengestaltung mit Blumenkübeln: Fiberglas, Polyrattan und Cortenstahl bringen Abwechslung

Lauben, Rasenflächen, gemütliche Sitzecken sowie Zier- und Nutzbeete sind in aller Regel Standardelemente eines jeden Gartens. Hinzu kommen Wege, Terrassen und Sitzecken, sowie Schmuckelemente wie Brunnen, Teiche und Rosenbögen. All diese schönen Dinge haben gemeinsam, dass es einigen Aufwand bedeutet, sie zu verändern. Nicht in jeder Saison findet man dafür Zeit, doch gibt es zum Glück noch andere Möglichkeiten, um „frischen Wind“ ins Garten-Ambiente zu bringen.

Eine wenig aufwändige Variante der Raumgestaltung in Gärten ist das Aufstellen von Pflanzkübeln und Trögen. Längst stehen Blumenkübel in modernen Materialien zur Verfügung, die auch harte Winter ertragen, ohne dass man sie – wie etwa Terrakotta-Kübel – in geschützte Räume bringen müsste.

Wie sich Pflanzkübel im Garten nützlich machen können

Portalvasen
Am Eingang zum Garten oder vor der Tür einer größeren Laube machen sich säulenartige Portalvasen besonders gut. Mit herunter rankenden blühenden Ampelpflanzen schaffen sie im jeweiligen Ein- oder Durchgang eine besonders freundliche Atmosphäre.

Räume teilen
Um zum Beispiel einen Parkplatz oder eine gemütliche Sitzecke vom Rest des Grundstücks abzugrenzen, eignen sich speziell dafür gefertigte Blumenkübel in Quaderform, die  in verschiedenen Größen und Breiten erhältlich sind.

Im Rondell
Viele Gärten haben ein Rosenrondell, eine Kräuterspirale oder ein dekoratives Rundbeet, in dessen Mitte eine Gartenskulptur steht. Mit einem attraktiven Pflanzgefäß im Mittelpunkt kann man das Rundbeet ebenfalls sehr ansprechend gestalten.

Statt eines Hochbeets
Wer sich den Aufwand für ein richtiges Hochbeet sparen will, kann mit in Reihe gestellten großen Pflanztrögen ähnliche Wirkungen erreichen.

Als Hingucker
Niedrige Pflanzkübel machen sich eigentlich überall gut, z.B. als Blickpunkt am Rand oder in der Mitte eines schön gestalteten Beetes, aber auch an einer ansonsten eher langweiligen Mauer, am Fuß einer Treppe oder zur Betonung einer Weg-Ecke.

Fiberglas, Polyrattan und Cortenstahl: 
Schier unverwüstlich, frostfest und pflegeleicht

Pflanzkübel bestehen schon lange nicht mehr hauptsächlich aus Terrakotta. Moderne Materialien wie Fiberglas, Polyrattan und Stahl haben ihren Siegeszug angetreten und die "gebrannte Erde" weitgehend aus Wohnräumen, Restaurants und Gärten verdrängt. Ungewöhnliche Formen und interessant gestaltete Oberflächen bringen Abwechslung ins Blumenkübel-Design und auch farblich kann man heute aus so vielen Varianten wählen wie nie zuvor.

Sehr beliebt sind zum Beispiel Pflanzkübel aus Fiberglas. Das Material ist leicht und gleichzeitig stabil, die Herstellung erlaubt es, auch ungewöhnlichere Formen zu produzieren. Es gibt sie matt und hoch glänzend, sowie in allen erdenklichen Formen und Farben. Aber Achtung: Wirklich wetterfest sind sie nur dann, wenn das Fiberglas ohne Gesteinsbeimengung gefertigt ist. Nur dann wird das Aufsaugen von Feuchtigkeit verhindert, das bei Frost zu Rissen führen würde.

Dem Naturmaterial Rattan ähneln optisch Pflanzkübel aus Polyrattan. Sie bestehen aus einem Drahtgestell aus lackiertem Aluminium oder aus Kunststoff ummanteltem Stahl, das mit einer Kunstfaser aus Polyethylen umflochten wird. Das Kunststoffgeflecht ist reißfest und farbecht, da das Material komplett durchgefärbt ist. Pflanzkübel aus Polyrattan gibt es in verschiedenen Größen und Designs. Sie sind wetterfest und pflegeleicht, können also auch im Winter draußen stehen bleiben.

Pflanzkübel aus Cortenstahl sind noch recht neu im Markt der Blumenkübel und gefallen mit ihrem edlen Rostlook, der sich im Lauf der Nutzung noch besonders schön ausprägt. Cortenstahl ist ein interessanter Stahl, der unter verschiedenen Witterungsverhältnissen erst seine typische Oberfläche entwickelt. Der rostfarbene Ton zeigt sich bei jedem Kübel anders und so entsteht im Lauf der Zeit auf natürliche Weise ein sehr individuelles Design, der Kübel wird jeden Tag mehr zum Unikat.

Freitag, 22. August 2014

Damit Kinder ruhig schlafen - Tipps rund ums Kinderbett


Alexandra Schnögass-Mück und Nicola Daxberger von den Raumelfen (www.dieraumelfen.at) sind Experten für Kinderzimmereinrichtungen und bieten Planungen mit individuellen Lösungen für jedes Alter. Sie geben Ihnen wertvolle Tipps rund um den gesunden Schlaf Ihres Kindes.

Der gesunde Schlaf

Kinder schlafen im Schnitt 10-16 Stunden pro Tag. So unterschiedlich wie die Persönlichkeit jedes Kindes ist auch der perfekte Bettbereich für Ihren kleinen Liebling. Folgende Punkte sollten Sie beim Kauf eines Kinderbettes immer berücksichtigen:

  • Größe des Bettes: Wenn Sie ein Sondermass wählen, achten Sie auf die Verfügbarkeit einer passenden Matratze und ob das Bett später adaptierbar ist. Idealerweise empfiehlt sich bei Kinderbetten ein Standardmaß von 90/200cm.
  • Materialien: Nachhaltige Produktionen stehen heutzutage im Vordergrund. Aus welchem Holz werden die Möbel hergestellt? Handelt es sich um fair gehandelte Materialien aus Europa? Sind alle tragenden Konstruktionsteile des Kinderbettes aus Massivholz gefertigt? Welche Lacke werden verarbeitet? Sind sie formaldehydfrei? Entsprechen Sie den gängigen europäischen Sicherheitsnormen für Kinder?
  • Ausführung des Bettes: Hochbett oder niedriges Bett? Wird ein Gästebett, Betthimmel, Rutsche, Rausfallschutz benötigt? Gibt es Stauraumoptionen? Ist das System mitwachsend? Sind Textilien abziehbar?
  • Matratzenauswahl: Bis zum Alter von 6 Jahren eigenen sich Schaumstoffmatratzen. Überzüge müssen abnehmbar und waschbar sein. Ab 6 Jahren wird aufgrund des ansteigenden Gewichtes des Kindes ein Umstieg auf hochwertigere Kaltschaummatratzen empfohlen.
Wie Kinder gut liegen

Platzieren Sie das Bett niemals vor einem Fenster. Geringe Zugluft ist zwar wichtig für den Luftaustausch im Kinderzimmer, beim Schlafen kann es aber zu Verspannungen und Krankheiten führen. Die beste Position ist eine geschützte Ecke, wo die Sonne nicht blendet und Ihr Kind freien Blick zur Türe hat. Die von Radiästhesie Experten empfohlene Schlafrichtung ist Nord (Kopf)-Süd. Vermeiden Sie elektronische Geräte (Funkwecker, W-Lan, TV, Stereoanlage) in Bettnähe.

Die Gestaltung des Schlafbereichs

Je individueller der Schlafbereich Ihres Kindes gestaltet ist, desto wohler wird es sich fühlen und auch besser schlafen. Folgende Tipps haben sich bewährt:
  • Ruhepol: Verwenden Sie für Kinderbetten keine Rot-und Orangetöne. Ihr Kind kommt durch Signalfarben nur schwer zur Ruhe.
  • Persönlich: Gestalten Sie den Bettbereich mit kleinen Details wie bunten Kissen, Bettwäsche mit Lieblingsmotiv Ihres Kindes, einem kleinen Teppich und einem verspielten Nachtlicht.
  • Wohlfühlen: Farbige Wände im Schlafbereich beruhigen. Gemusterte Tapeten und lustige Wandstickers regen die Phantasie an.

Freitag, 4. Juli 2014

Designerlampen für die Kunst

Die Firma O.M.A. ist 1960 von Vladimiro Brunello gegründet worden. In diesem Jahr übernahm Brunello eine alteingesessene Mechanik-Werkstatt in Venedig, die für den berühmten Architekten Carlo Scarpa arbeitete. Hier liegt auch die Quelle des im Deutschen leicht irreführenden Akronyms O.M.A.: Officina Meccanica Artigiana, also - Mechanikwerkstatt. Unter diesem schlichten Namen begann Vladimiro Brunello Beleuchtungstechnik zu entwickeln, die revolutionär und in Design und Hochwertigkeit ganz dem italienischen Weg verschrieben war. Nach dem Tod des Gründers 1985 blieb O.M.A. in Familienhand. Die inzwischen in Padova ansässige Firma steht mit ihren Bilderleuchten und Designerlampen Seite an Seite mit großen Innovatoren der Branche wie Betec.

Schöner Minimalismus

Im Zentrum des Schaffens des Padovaneser Unternehmens O.M.A. steht das Licht. Die Brunello-Designer verstehen es, Licht mit einem eleganten Minimalismus in Szene zu rücken, der an die Kreationen der Dachauer Firma Betec erinnert. Womöglich noch fragiler sind die Konstruktionen, mit denen O.M.A. für beste Beleuchtung in Museen und Privatgalerien sorgt. Genau so müssen Bilderleuchten sein: Kunstvoll anzusehen und absolut unaufdringlich. Die Spiegel- und Bilderleuchte von O.M.A. besteht aus stiftdünnen Haltern und ist, 120 bzw. 180 cm lang, selbst nicht dicker als ein herkömmlicher Füllfederhalter. Das sind echte Designerlampen für die Kunst.

Lesen auf italienisch

Ähnlich fragil gebaut wie die Bilderleuchten sind die O.M.A. Pultleuchten. Der schmale Lampenstab ist an einem bogenförmigen oder geraden Träger befestigt. Die Pultleuchten sind in den Höhen 47 und 44 cm erhältlich. Mit einer Leistung von 500 Lumen liefern sie taghelles Licht zum Lesen und Arbeiten. Auch kleinere Pultlampen in 37 cm Höhe und mit 250 Lumen werden gebaut. Eines dieser kleinen Modelle ist auf einen durchweg flexiblen Halter montiert, der in alle denkbaren Stellungen gebogen werden kann und das Licht immer dahin lenkt, wo es gebraucht wird.

Die Mechanikwerkstatt

Stehlampen mit flexiblen und starren Armen sowie edle Deckenleuchten und Pultleuchten mit Schraubzwinge für die Tischkante ergänzen das formschöne Sortiment von O.M.A. Interessant für moderne Beleuchtungskonzepte ist der LED Streifen der Padovaneser Firma. Diese Lichtapplikation verblüfft durch ihren absolut unspektakulären Auftritt. Der flache Streifen ist 38 cm lang und 6 cm hoch und in Murano-Glas gefasst. 1000 Lumen sorgen für Licht hell wie der Tag. Alle O.M.A. Leuchten werden in bester Manufakturarbeit hergestellt. Nur Messing in höchster Qualität wird verarbeitet. Alle Schweißarbeiten basieren auf einer hundertprozentigen Silberlegierung. Die Firma O.M.A. ist ihrem Akronym treu geblieben: Officina Meccanica Artigiana - beste Handwerkskultur wie vor 60 Jahren.

Eine Auswahl an hochwertigen italienischen Bilderleuchten finden Interessierte auf der Seite Rahmen-Manufaktur.de

Freitag, 13. Juni 2014

Ist Feng Shui heute noch zeitgemäß?

Feng Shui ist die Lehre über Wind und Wasser (wörtliche Übersetzung) und wurde vor vielen hunderten Jahren im Alten China entwickelt. Für viele von uns stellt sich heute die Frage, ob Feng Shui noch zeitgemäß ist – in einer Welt, in der Hochhäuser aus Stahlbeton gebaut werden, in der wir Tag und Nacht durch WLAN vernetzt sind und Bauvorschriften auf engem Raum die Gebäudeform vorschreiben.

Feng Shui – Alte chinesische Lehre

Im Feng Shui wurde anfänglich studiert, wie sich die äußeren Einflüsse des Klimas, der Landschaftsformen und der Umgebung auf ein Haus und seine Bewohner auswirkten – was mit dem Begriff Wind zusammengefasst wurde und sich auf das Wohlergehen der Bewohner auswirkt. Der Begriff Wasser wird mit dem Energiefluss, Straßen und Gewässern in Verbindung gebracht. Er steht für alle aktiven Tätigkeiten und Wohlstand. Wenn Yin und Yang ausgeglichen sind, herrschen harmonische Verhältnisse, die Bewohner sind gesund und ihr Leben floriert.

Doch sind diese Lehren heute immer noch aktuell?

Die Wurzeln von Feng Shui gehen sehr weit in der Zeit zurück – bis zum Feng Shui für Grabstätten, die den Nachfahren der Verstorbenen Glück bringen sollten. Seither hat sich viel getan: Über die Generationen wurde die Wirksamkeit der Praktiken beobachtet und die Methoden immer weiter verfeinert, sodass wir heute Zugang zu äußerst weit entwickelten Techniken haben, die auf eine lange Entwicklung und Tradition zurückblicken können.

Im Osten und im Westen

Funktioniert Feng Shui nur in Asien? Nein, Feng Shui kann auf der ganzen Welt verwendet werden. Wenn möglich, sollten schon vor dem Bau eines Hauses die Umgebung und Ihre Einflüsse auf das Gebäude berücksichtigt werden. Sie brauchen auch Ihr Haus nicht nach chinesischem Vorbild zu bauen – es kommt vielmehr darauf an, die richtigen Räume an passende Stellen im Haus zu legen, und dass sich die Energien im Haus gut bewegen können, anstatt zu stagnieren.

Durch die Einrichtung und Dekoration können Ungleichgewichte im Energiehaushalt ausgeglichen werden. Dabei spielen die 5 Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall eine wichtige Rolle. Ihre Balance ist ebenso wichtig, wie man auch ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang – dem Aktiven und dem Passiven – suchen sollte. Die Dekoration und Einrichtung muss auch nicht so aussehen wie in China – man kann den gleichen (meistens sogar einen besseren) Effekt mit heimischen Materialien und Gegenständen erzeugen.

Das Resultat eines gut gestalteten Lebensraums ist ein harmonisches Zusammenleben der ganzen Familie, gute Gesundheit sowie Wohlstand. Die Wohnung fühlt sich wie ein richtiges Zuhause an, und Bewohner sowie Besucher spüren die günstigen Energien.

Die Lehren der europäischen Geomantie

Im Gegensatz zum Feng Shui, das schon sehr früh relativ ausführlich dokumentiert wurde, gibt es über die europäischen Ansätze über die harmonische Gestaltung von Wohnräumen sehr wenige Aufzeichnungen. Besonders Menschen mit einem feinen Gespür können günstige und ungünstige Energien vermuten oder erspüren, und bei der Gestaltung von Häusern sowie der Auswahl von günstigen Schlaf- und Arbeitsplätzen helfen.

Der Einsatz von Feng Shui heute

Feng Shui ist also keineswegs veraltet oder aus der Mode. Ganz im Gegenteil – besonders in den kleinen Wohnungen der immer enger werdenden Städte und in zwangsweise ökonomisch gebauten Häusern ist das Wohlbefinden der Bewohner oft eingeschränkt. Auch wenn beim Bau nicht gespart werden muss, wird oft auf gutes Design mehr Wert gelegt, als auf die Harmonie in den Räumen. Wenn die alten Lehren richtig interpretiert und in die moderne Zeit transportiert werden, kann aus einem mittelmäßigen und unangenehmen Lebensraum das perfekte Zuhause für eine Familie entstehen.

Ein harmonisches Zuhause schaffen

Die heutige Zeit bietet bedeutende Vorteile, wenn es um die harmonische Gestaltung von Lebensräumen geht. Jedem von uns ist es möglich, sich zu dem Thema Informationen zu beschaffen – ein Blick auf Google genügt, um zahlreiche Ressourcen zu finden. Wer das Glück in seinem Wohnraum nicht dem Zufall in die Hand legen möchte, hat eine große Auswahl an professionellen Beratern, die bei der Gestaltung, der Planung und bei Problemen in bestehenden Gebäuden kompetent weiterhelfen können.

Die Kombination von Wissen über klassisches Feng Shui und europäische Geomantie ist eine exzellente Kombination von Herangehensweisen, um einen harmonischen Lebensraum zu schaffen. Durch die gute Vernetzung ist es heutzutage ein Leichtes, aus mehreren Bereichen genau das für ein bestimmtes Problem benötigte Werkzeug auszuwählen, um ein Zuhause zu schaffen, in dem man sich so richtig wohlfühlen kann.

Mehr Informationen über Feng Shui und wie Sie Ihre Wohnung in ein richtiges Zuhause verwandeln können, finden Sie unter www.terraboa.eu. Ich freue mich, Sie dort zu sehen!

Kurzbiografie:

Als Einrichtungsberaterin und Raumenergetikerin vereint Eva Maria Gossenreiter intuitives Feingespür mit dem Wissen aus der Feng Shui Lehre (zertifiziertes Mitglied des Feng Shui Research Centers), Geomantie, Radiästhesie, Farb- und Raumpsychologie sowie der Lichtgestaltung. Fundiert wird ihre Arbeit durch die Kenntnisse aus einem klassischen Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Innenarchitektur.

Dienstag, 10. Juni 2014

Raumgestaltung mit Vorhängen und Tapeten - Welcher Farbtyp sind Sie?

Unsere Einrichtungsstile spiegeln immer ein Stück unserer Persönlichkeit wieder, doch sind es vor allem die dominierenden Farben, die einem Raum einen eigenen Ausdruck verleihen und unterschiedliche Stimmungen schaffen.

Leinen und Baumwolle in reduzierten Farben beispielsweise bringen Ruhe in die eigenen vier Wände und helfen beim Entspannen. Obendrein haben Naturtöne den Vorteil, dass sie sich sehr leicht an vielfältige Einrichtungen anpassen lassen. Vorhänge in Beige bzw. in Sandtönen bilden etwa einen belebenden Kontrast zu dunklem Holzarten wie Nußbaum. Vorhänge in Grautönen mit oder ohne Ornamentmuster können derweil eine moderne Einrichtung komplettieren, in denen Edelstahl oder Chrom zu den vorherrschenden Materialien gehören.

Für die Raumgestaltung stehen immer zwei Leitprinzipien zur Wahl, nämlich Harmonie schaffen, oder Gegensätze kombinieren. Vorhänge und Tapeten mit Blumenmustern sowie den Grundfarben Grün, Gelb und Rosa bringen romantischen Gartenzauber in die Wohnung und versprühen Lebensfreude und Herzlichkeit, so dass sich Gäste sofort willkommen fühlen.

Wer das Besondere schätzt, bevorzugt vielleicht eher kräftige Farbakzente wie ein temperamentvolles Rot, das in all seinen Nuancen auch klassischen Mustern gut zu Gesicht steht und daher selbst einem typisch englischen Einrichtungsstil mehr Lebendigkeit verleihen kann. Ein orientalisches Wohngefühl zaubert derweil ein mit Bordüren versehener Vorhang mit Paisleymuster. Aber auch Tapeten mit Streifenmuster oder Ornamenten, die in vielfältigen Rotnuancen leuchten, strahlen Gemütlichkeit und Sinnlichkeit zugleich aus.

Eine andere beliebte Wohnfarbe ist das Blau, welches uns an das Meer erinnert und Urlaubsfeeling in die eigenen vier Wände bringt. Eine blaue Wandgestaltung in Kombination mit weißen Raffrollos, gestreiften Kissen und Muscheldekor verleihen z.B. dem Bade eine maritime Gelassenheit. Wer die ländliche Idylle liebt, mag vielleicht den Charme des Rustikalen und sucht sich beispielsweise für die Küche Sitzbezüge und Tischdecken mit glücklichen Hühnern aus.

Weitere Inspirationen finden Neugierige auf der Seite www.froehlich-wohnen.de, auf der das Ehepaar Sprockhoff ihr Know-How als Inneneinrichter weiter gibt und ein großes Sortiment an Gardinen, Dekorationsstoffen, Tapeten und vieles mehr für die individuelle Raumausstattung bereitstellt.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Vitras DSW, Adeltas Ball Chair und weitere Fiberglas-Klassiker

Fiberglas, das im 2. Weltkrieg als hochfestes, Metall-freies Material für Radar-Schüsseln erstmals zum Einsatz kam, wurde Ende der 1940er-Jahre durch Charles & Ray Eames für die Eames DSW-Stühle (Vitra) eingesetzt.
Die damals Fiberglass Chairs genannte Möbel-Familie umfasste ferner eine Armlehne-Variante des DSW-Stuhles (DAW, 'A' = Armchair) und auch eine Schaukelstuhl-Variante, die heute von Vitra als RAR-Schaukelstuhl (Eames) hergestellt wird.

Rund 5 Jahre später nahm sich auch der amerikanische Architekt Eero Saarinen (zuvor Wegbegleiter des Ehepaares Eames an der Cranbrook University in den USA) des neuen Materials Fiberglas an und schuf daraus seine grazilen Tulip Chair (Knoll) sowie die dazu passenden Tulip Tables (ebenfalls Knoll), die bis heute Eames DSW-Stühle formal zu überstrahlen vermögen. Die meist in weiß ausgeführten Möbel bestechen durch ihren zentralen, irrwitzig dünnen und Kelch-haft ausgeformten Unterbau, der Saarinens Tulip-Möbel ihren Namen verlieh.

Kaum 10 Jahre später schuf der Finne Eero Aarnio mit Adeltas Ball Chair einen weiteren Fiberglas-Klassiker und auch Pantons erste Prototypen seines berühmten, Hinterbein-losen Vitra-Panton Chairs bestanden aus Fiberglas. Wegen seiner äusserst aufwändigen Fertigungsweise ist Fiberglas heute aus dem aktuellen Möbelbau hingegen weitgehend verschwunden.

Montag, 24. März 2014

Frühling - Die neue Gartensaison beginnt


Frühjahr, Sonne, warmes Wetter. Jeder möchte raus in die Natur, die Sonne genießen, den Garten, die Terrasse vorbereiten und mit neuen Pflanzen bestücken.

Die Gartenmöbel werden rausgeholt, die überwinterten Pflanzen kommen aus ihrem Winterquartier ins Freie. Sie werden ausgeputzt, auf Schädlinge und Krankheiten untersucht, zurück geschnitten und wenn nötig in neue Töpfe mit frischer Erde eingepflanzt.

In den Blumengeschäften und Gartencentern hat man die Qual der Wahl. Eine riesige Auswahl von allen möglichen Pflanzen. ob blühend, grün, ein- oder mehrjährig, alles ist in Hülle und Fülle im Angebot. Die wärmende Sonne und die vielen leuchtenden Farben versetzen den Blumenliebhaber in beste Laune, und vielleicht sogar in Kaufrausch. Eigentlich sollte man sich vor dem Einkaufen einen Plan machen, welche Pflanzen wo an welchen Ort gepflanzt werden sollen. Für die meisten Pflanzen ist ein gutes Gedeihen abhängig vom richtigen  Standort. Ob sonnig, schattig oder halbschattig beeinflusst das Wachstum entscheidend.

Bei Frühlingsblühern, wie Primeln, Hyazinthen, Muscari, Stiefmütterchen spielt der Standort keine so wichtige Rolle, sie werden ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, durch andere Saisonpflanzen ersetzt. Diese erfreuen uns dann bis in den Herbst. Gute Tipps  und Tricks für die richtige Bepflanzung, für gute Gestaltung und witzige Dekorationen finden sich in diesem Blog. Stöbern Sie einfach ein bischen, es lohnt sich!