Freitag, 13. Juni 2014

Ist Feng Shui heute noch zeitgemäß?

Feng Shui ist die Lehre über Wind und Wasser (wörtliche Übersetzung) und wurde vor vielen hunderten Jahren im Alten China entwickelt. Für viele von uns stellt sich heute die Frage, ob Feng Shui noch zeitgemäß ist – in einer Welt, in der Hochhäuser aus Stahlbeton gebaut werden, in der wir Tag und Nacht durch WLAN vernetzt sind und Bauvorschriften auf engem Raum die Gebäudeform vorschreiben.

Feng Shui – Alte chinesische Lehre

Im Feng Shui wurde anfänglich studiert, wie sich die äußeren Einflüsse des Klimas, der Landschaftsformen und der Umgebung auf ein Haus und seine Bewohner auswirkten – was mit dem Begriff Wind zusammengefasst wurde und sich auf das Wohlergehen der Bewohner auswirkt. Der Begriff Wasser wird mit dem Energiefluss, Straßen und Gewässern in Verbindung gebracht. Er steht für alle aktiven Tätigkeiten und Wohlstand. Wenn Yin und Yang ausgeglichen sind, herrschen harmonische Verhältnisse, die Bewohner sind gesund und ihr Leben floriert.

Doch sind diese Lehren heute immer noch aktuell?

Die Wurzeln von Feng Shui gehen sehr weit in der Zeit zurück – bis zum Feng Shui für Grabstätten, die den Nachfahren der Verstorbenen Glück bringen sollten. Seither hat sich viel getan: Über die Generationen wurde die Wirksamkeit der Praktiken beobachtet und die Methoden immer weiter verfeinert, sodass wir heute Zugang zu äußerst weit entwickelten Techniken haben, die auf eine lange Entwicklung und Tradition zurückblicken können.

Im Osten und im Westen

Funktioniert Feng Shui nur in Asien? Nein, Feng Shui kann auf der ganzen Welt verwendet werden. Wenn möglich, sollten schon vor dem Bau eines Hauses die Umgebung und Ihre Einflüsse auf das Gebäude berücksichtigt werden. Sie brauchen auch Ihr Haus nicht nach chinesischem Vorbild zu bauen – es kommt vielmehr darauf an, die richtigen Räume an passende Stellen im Haus zu legen, und dass sich die Energien im Haus gut bewegen können, anstatt zu stagnieren.

Durch die Einrichtung und Dekoration können Ungleichgewichte im Energiehaushalt ausgeglichen werden. Dabei spielen die 5 Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall eine wichtige Rolle. Ihre Balance ist ebenso wichtig, wie man auch ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang – dem Aktiven und dem Passiven – suchen sollte. Die Dekoration und Einrichtung muss auch nicht so aussehen wie in China – man kann den gleichen (meistens sogar einen besseren) Effekt mit heimischen Materialien und Gegenständen erzeugen.

Das Resultat eines gut gestalteten Lebensraums ist ein harmonisches Zusammenleben der ganzen Familie, gute Gesundheit sowie Wohlstand. Die Wohnung fühlt sich wie ein richtiges Zuhause an, und Bewohner sowie Besucher spüren die günstigen Energien.

Die Lehren der europäischen Geomantie

Im Gegensatz zum Feng Shui, das schon sehr früh relativ ausführlich dokumentiert wurde, gibt es über die europäischen Ansätze über die harmonische Gestaltung von Wohnräumen sehr wenige Aufzeichnungen. Besonders Menschen mit einem feinen Gespür können günstige und ungünstige Energien vermuten oder erspüren, und bei der Gestaltung von Häusern sowie der Auswahl von günstigen Schlaf- und Arbeitsplätzen helfen.

Der Einsatz von Feng Shui heute

Feng Shui ist also keineswegs veraltet oder aus der Mode. Ganz im Gegenteil – besonders in den kleinen Wohnungen der immer enger werdenden Städte und in zwangsweise ökonomisch gebauten Häusern ist das Wohlbefinden der Bewohner oft eingeschränkt. Auch wenn beim Bau nicht gespart werden muss, wird oft auf gutes Design mehr Wert gelegt, als auf die Harmonie in den Räumen. Wenn die alten Lehren richtig interpretiert und in die moderne Zeit transportiert werden, kann aus einem mittelmäßigen und unangenehmen Lebensraum das perfekte Zuhause für eine Familie entstehen.

Ein harmonisches Zuhause schaffen

Die heutige Zeit bietet bedeutende Vorteile, wenn es um die harmonische Gestaltung von Lebensräumen geht. Jedem von uns ist es möglich, sich zu dem Thema Informationen zu beschaffen – ein Blick auf Google genügt, um zahlreiche Ressourcen zu finden. Wer das Glück in seinem Wohnraum nicht dem Zufall in die Hand legen möchte, hat eine große Auswahl an professionellen Beratern, die bei der Gestaltung, der Planung und bei Problemen in bestehenden Gebäuden kompetent weiterhelfen können.

Die Kombination von Wissen über klassisches Feng Shui und europäische Geomantie ist eine exzellente Kombination von Herangehensweisen, um einen harmonischen Lebensraum zu schaffen. Durch die gute Vernetzung ist es heutzutage ein Leichtes, aus mehreren Bereichen genau das für ein bestimmtes Problem benötigte Werkzeug auszuwählen, um ein Zuhause zu schaffen, in dem man sich so richtig wohlfühlen kann.

Mehr Informationen über Feng Shui und wie Sie Ihre Wohnung in ein richtiges Zuhause verwandeln können, finden Sie unter www.terraboa.eu. Ich freue mich, Sie dort zu sehen!

Kurzbiografie:

Als Einrichtungsberaterin und Raumenergetikerin vereint Eva Maria Gossenreiter intuitives Feingespür mit dem Wissen aus der Feng Shui Lehre (zertifiziertes Mitglied des Feng Shui Research Centers), Geomantie, Radiästhesie, Farb- und Raumpsychologie sowie der Lichtgestaltung. Fundiert wird ihre Arbeit durch die Kenntnisse aus einem klassischen Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Innenarchitektur.

Dienstag, 10. Juni 2014

Raumgestaltung mit Vorhängen und Tapeten - Welcher Farbtyp sind Sie?

Unsere Einrichtungsstile spiegeln immer ein Stück unserer Persönlichkeit wieder, doch sind es vor allem die dominierenden Farben, die einem Raum einen eigenen Ausdruck verleihen und unterschiedliche Stimmungen schaffen.

Leinen und Baumwolle in reduzierten Farben beispielsweise bringen Ruhe in die eigenen vier Wände und helfen beim Entspannen. Obendrein haben Naturtöne den Vorteil, dass sie sich sehr leicht an vielfältige Einrichtungen anpassen lassen. Vorhänge in Beige bzw. in Sandtönen bilden etwa einen belebenden Kontrast zu dunklem Holzarten wie Nußbaum. Vorhänge in Grautönen mit oder ohne Ornamentmuster können derweil eine moderne Einrichtung komplettieren, in denen Edelstahl oder Chrom zu den vorherrschenden Materialien gehören.

Für die Raumgestaltung stehen immer zwei Leitprinzipien zur Wahl, nämlich Harmonie schaffen, oder Gegensätze kombinieren. Vorhänge und Tapeten mit Blumenmustern sowie den Grundfarben Grün, Gelb und Rosa bringen romantischen Gartenzauber in die Wohnung und versprühen Lebensfreude und Herzlichkeit, so dass sich Gäste sofort willkommen fühlen.

Wer das Besondere schätzt, bevorzugt vielleicht eher kräftige Farbakzente wie ein temperamentvolles Rot, das in all seinen Nuancen auch klassischen Mustern gut zu Gesicht steht und daher selbst einem typisch englischen Einrichtungsstil mehr Lebendigkeit verleihen kann. Ein orientalisches Wohngefühl zaubert derweil ein mit Bordüren versehener Vorhang mit Paisleymuster. Aber auch Tapeten mit Streifenmuster oder Ornamenten, die in vielfältigen Rotnuancen leuchten, strahlen Gemütlichkeit und Sinnlichkeit zugleich aus.

Eine andere beliebte Wohnfarbe ist das Blau, welches uns an das Meer erinnert und Urlaubsfeeling in die eigenen vier Wände bringt. Eine blaue Wandgestaltung in Kombination mit weißen Raffrollos, gestreiften Kissen und Muscheldekor verleihen z.B. dem Bade eine maritime Gelassenheit. Wer die ländliche Idylle liebt, mag vielleicht den Charme des Rustikalen und sucht sich beispielsweise für die Küche Sitzbezüge und Tischdecken mit glücklichen Hühnern aus.

Weitere Inspirationen finden Neugierige auf der Seite www.froehlich-wohnen.de, auf der das Ehepaar Sprockhoff ihr Know-How als Inneneinrichter weiter gibt und ein großes Sortiment an Gardinen, Dekorationsstoffen, Tapeten und vieles mehr für die individuelle Raumausstattung bereitstellt.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Vitras DSW, Adeltas Ball Chair und weitere Fiberglas-Klassiker

Fiberglas, das im 2. Weltkrieg als hochfestes, Metall-freies Material für Radar-Schüsseln erstmals zum Einsatz kam, wurde Ende der 1940er-Jahre durch Charles & Ray Eames für die Eames DSW-Stühle (Vitra) eingesetzt.
Die damals Fiberglass Chairs genannte Möbel-Familie umfasste ferner eine Armlehne-Variante des DSW-Stuhles (DAW, 'A' = Armchair) und auch eine Schaukelstuhl-Variante, die heute von Vitra als RAR-Schaukelstuhl (Eames) hergestellt wird.

Rund 5 Jahre später nahm sich auch der amerikanische Architekt Eero Saarinen (zuvor Wegbegleiter des Ehepaares Eames an der Cranbrook University in den USA) des neuen Materials Fiberglas an und schuf daraus seine grazilen Tulip Chair (Knoll) sowie die dazu passenden Tulip Tables (ebenfalls Knoll), die bis heute Eames DSW-Stühle formal zu überstrahlen vermögen. Die meist in weiß ausgeführten Möbel bestechen durch ihren zentralen, irrwitzig dünnen und Kelch-haft ausgeformten Unterbau, der Saarinens Tulip-Möbel ihren Namen verlieh.

Kaum 10 Jahre später schuf der Finne Eero Aarnio mit Adeltas Ball Chair einen weiteren Fiberglas-Klassiker und auch Pantons erste Prototypen seines berühmten, Hinterbein-losen Vitra-Panton Chairs bestanden aus Fiberglas. Wegen seiner äusserst aufwändigen Fertigungsweise ist Fiberglas heute aus dem aktuellen Möbelbau hingegen weitgehend verschwunden.

Montag, 24. März 2014

Frühling - Die neue Gartensaison beginnt


Frühjahr, Sonne, warmes Wetter. Jeder möchte raus in die Natur, die Sonne genießen, den Garten, die Terrasse vorbereiten und mit neuen Pflanzen bestücken.

Die Gartenmöbel werden rausgeholt, die überwinterten Pflanzen kommen aus ihrem Winterquartier ins Freie. Sie werden ausgeputzt, auf Schädlinge und Krankheiten untersucht, zurück geschnitten und wenn nötig in neue Töpfe mit frischer Erde eingepflanzt.

In den Blumengeschäften und Gartencentern hat man die Qual der Wahl. Eine riesige Auswahl von allen möglichen Pflanzen. ob blühend, grün, ein- oder mehrjährig, alles ist in Hülle und Fülle im Angebot. Die wärmende Sonne und die vielen leuchtenden Farben versetzen den Blumenliebhaber in beste Laune, und vielleicht sogar in Kaufrausch. Eigentlich sollte man sich vor dem Einkaufen einen Plan machen, welche Pflanzen wo an welchen Ort gepflanzt werden sollen. Für die meisten Pflanzen ist ein gutes Gedeihen abhängig vom richtigen  Standort. Ob sonnig, schattig oder halbschattig beeinflusst das Wachstum entscheidend.

Bei Frühlingsblühern, wie Primeln, Hyazinthen, Muscari, Stiefmütterchen spielt der Standort keine so wichtige Rolle, sie werden ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, durch andere Saisonpflanzen ersetzt. Diese erfreuen uns dann bis in den Herbst. Gute Tipps  und Tricks für die richtige Bepflanzung, für gute Gestaltung und witzige Dekorationen finden sich in diesem Blog. Stöbern Sie einfach ein bischen, es lohnt sich!

Freitag, 14. März 2014

Individuelle Schränke und Regale für ungünstig proportionierte Räume

Ein unproportionales Zimmer mit wenig Stauraum? Die Lösung sind individuelle Schranksysteme, Schiebetüren und Regale nach Maß. Zimmer mit Dachschrägen, schrägen Wänden und Ecken sind oft schwierig einzurichten, da Standard-Schränke, die es im Möbelhaus zu kaufen gibt, nicht immer die richtige Maße haben.

Tischler, Schreiner und Online Anbieter

Beim lokalen Tischler oder Schreiner kann man Angebote anfragen, um Schränke, Schiebetüren oder Regale nach Maß anfertigen zu lassen. Um weitere Angebote einzuholen, stellen Online Anbieter eine zweite Möglichkeit auf dem Weg zur individuellen Schranklösung dar. Hier kann man Schränke oder Regale online planen, direkt einen Preis berechnen lassen und online bestellen. Wer nicht sicher ist, ob er richtig vermessen hat, für den bieten die meisten Online Anbieter auch einen Auf-Mass-Service an. Kompetentes Fachpersonal kommt dann auf Wunsch den gewünschten Raum vermessen, so dass der zukünftige Besitzer sicher stellen können, dass alles richtig vermessen wurde.

Der Online-Anbieter Schrankgigant bietet z.B. diesen unverbindlichen Auf-Mass-Service an für nur 35 Euro inkl. Anfahrtkosten. Sie werden fachkundig beraten, können verschiedene Muster begutachten und erhalten anschließend ein Angebot für Ihren Wunschschrank.

Alles nach Maß, alles individuell

Die Online Anbieter bieten ein großes Spektrum an Wunschschränken: Kleiderschränke, Schiebetürenschränke, Ankleiden, Drehtürenschränke, Eckschränke, Einbauschränke oder Dachschrägenschränke. Für all diese Schränke lassen sich auch Schiebetüren oder Regalsysteme anfertigen.

Alles kann nach Wunsch ausgewählt werden: das Material (Holz oder Glas), die Farbe, Anzahl der Sprossen, Beleuchtung und vieles mehr. In dem so genannten Online-Planen-Konfigurator kann man das Wunschprodukt individuell zusammenstellen und direkt bestellen oder eine Vermessung anfragen.

Mehr Infos auf Schrankgigant

Montag, 3. März 2014

Tipps für die Gestaltung kleiner Gärten


Auf kleinsten Raum einen Garten Eden zu schaffen, kann manchmal schwieriger sein, als einen großen Garten zu gestalten. Denn für einen Vorgarten oder eine kleine Grünfläche hinter dem Haus bedarf es genaue Überlegungen.

Wie will ich den Garten nutzen? Will ich mich erholen, eine gemütliche Sitzecke im Freien schaffen oder einen Nutzgarten für Obst und Gemüse haben? Welcher Gartenstil gefällt mir? Welchen kann ich am ehesten auf kleinen Raum umsetzen, ohne dass er erdrückend wirkt? Und wie viel Arbeit bin ich überhaupt bereit für das Anlegen und die Pflege des Gartens zu investieren? Das sind die grundlegenden Fragen, die sich jeder Hobbygärtner am Anfang stellt. Ist jedoch wenig Platz vorhanden, muss man sich jedoch zwangsläufig für eine Nutzart und für einen einheitlichen Gartenstil entscheiden. Sonst wirkt der Garten recht schnell überladen.

Die Herausforderungen beginnen schon bei der Begrenzung. Ausladende Sträucher, blühende Hecken und hohe Bäume schaffen recht schnell ein Gefühl von Beengtheit. Besser sind dagegen langsam wachsende bzw. leicht in Form zu schneidende Gehölzer wie zum Beispiel Eibe oder auch säulenförmige Koniferen wie Wacholder. Als Sichtschutz zum Nachbar kann etwa Spalierobst gezogen werden. Auch Kletterrosen und wilder Wein, die an Steinmauern empor ranken, können eine schöne Alternative sein.

In den wenigsten Gärten, mögen sie noch so klein sein, fehlt das Element Wasser. Wenn nicht als großer Schwimmteich, dann tritt es in kleinen Ziergärten wenigstens als romantisches Seerosenbecken oder als Quellstein in Erscheinung. Am Ufer kommen dann vor allem filigrane Gräser sehr gut zur Geltung, die sich bei jedem Lüftchen leicht im Wind wiegen. Wegen ihrer Zartheit sind sie jedoch in jedem Gärtchen ein wunderschöner Blickfang.

Wer eine pflegeleichte Rasenfläche bevorzugt, kann diese mit Blumenrabatten verschönern, die am Rand des Gartens verlaufen. Je breiter die Rabatte ist, umso höher sollten die hinten stehenden Stauden sein. Auf diese Weise hat man stets einen guten Blick auf die Blüten, gleichzeitig lassen die unterschiedlich hohen Wuchsebenen den Garten größer erscheinen. Um das ganze etwas aufzulockern, empfiehlt es sich weiterhin, die Begrenzung nicht geradlinig und im rechten Winkel verlaufen zu lassen, sondern die Rabatte wellenförmig anzulegen. So wirkt das Gärtchen verspielter und lässt die Blicke wandern. Die Rasenfläche selbst kann beispielsweise mit Obstbäumen wie Apfel, Birne und Zwetschge belebt werden. Ein ausladende Walnussbaum hingegen kann allenfalls als singulär in einer Ecke des Garten stehen.

Wer keine Kinder oder Haustiere im Haus hat, die gern auf grüner Wiese spielen, der kann sich auch für einen üppigen Gartenstil entscheiden, in dem es nur so grünt und blüht. Hierbei besteht die Kunst darin, die komplette Einsicht in den Garten durch die geschickte Anordnung von Sichtbarrieren zu verwehren und mit ihrer Hilfe kleine Zonen zu schaffen, die Besucher erst beim Spaziergang entdecken. Als Sichtbegrenzung können beispielsweise Spaliere aufgestellt, Ranksäulen und -bögen für Efeu oder Clematis arrangiert, ein üppiger Blauregen oder eine Weide gepflanzt oder unterschiedlich hohe Kübelpflanzen gruppiert werden.

Wer eine Terrasse am Haus oder eine Sitzecke im Garten anlegen will, sollte diese ein wenig erhöht anlegen, damit sich der Blick weitet. Generell erscheinen kleine Gärten größer, wenn unterschiedlich hohe Ebenen angelegt oder diagonale Sichtachsen geschaffen werden. Neben der Terrasse können z.B. auch Hochbeete gebaut oder ein tiefer liegender Teich mit Steg angelegt werden. Um eine Sichtachse zu schaffen, könnte ein Brunnen oder ein anderer Blickfang diagonal zu Terrasse platziert werden. Mehr Weite erzielt man schließlich auch mit geschwungenen Pfaden, die etwa an den Blumenbeeten entlang verlaufen oder den Ziergarten vom Nutzgarten trennen.  Weitere Ideen und Anregungen für kleine Gartenparadiese finden Neugierige auf Garten-gestalten.info.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Von der Gestaltung des Kinderzimmers mit einer Fototapete

Bilder und Poster für die Wand

Jeder kennt es und jeder hat es in seiner Kindheit gemacht. Bilder oder Poster wurden mit Stecknadeln oder Klebestreifen im Kinderzimmer an die Wand angebracht. Dabei wurde die Tapete darunter mit Löchern versehen oder beim Ablösen des Klebestreifens konnte die Tapete großflächig beschädigt werden (Ablösen der Oberfläche bei einer Papiertapete). Durch die Verwendung solcher Hilfsmittel konnten Fotos und Plakate meist nur temporär befestigt werden. Sie rissen z.B. bei Berührung ein oder wurden bei einem Windzug von der Wand gewedelt.

Not macht erfinderisch – Fototapeten als Alternative zu Postern

Aus dieser Not heraus suchten einige Hersteller nach Alternativen zur festen und trotzdem kreativen Wandgestaltung. Eine Fototapete war die perfekte Lösung. Ende der 80er Jahre wurden Fototapeten großflächig eingesetzt. Oft verwendete Motive waren Strand- und Palmenmotive, die die eigenen 4-Wände verschönerten. Nach dem Boom kam die Ernüchterung in den 90ern. An den Strandmotiven hatte man sich inzwischen satt gesehen.

Die Renaissance begann dann im letzten Jahrzehnt. Durch bessere Produktionsmethoden und Drucktechniken konnten plötzlich Bilder größer und in besserer Qualität produziert werden. Neue Materialien wie z.B. Vlies, vereinfachten die Verarbeitung der Fototapeten im eigenen Heim und plötzlich war es möglich, alle nur erdenklichen Motive als Eye Catcher ins Wohnzimmer zu holen. Der Kreativität sind durch die digitale Technik inzwischen keine Grenzen mehr gesetzt. Jeder kann eine individuelle Fototapete kaufen oder selbst gestalten.

Fototapeten im Kinderzimmer

Fototapeten aus Papier oder Vlies sind robust und leicht zu verarbeiten. Jeder handwerklich begabte Mensch schafft es, diese Tapeten an die Wand zu bringen und so dem Kinderzimmer einen schnellen Tapetenwechsel zu bescheren. Beliebte Bilder mit Dinosauriern, einem Bauernhof oder Motive mit Elefanten oder Delfinen sind genauso gefragt, wie Lizenzprodukte von Disney oder Marvel. Mit Spiderman, Cars, Planes und Star Wars (Clone Wars) werden vorwiegend Jungs angesprochen und pinkfarbene Tapeten von Hello Kitty, Barbie oder Tinker Bell sind für kleine Mädchen die ideale Spielzimmerbegleitung. Einen Überblick über die aktuellen Motive finden Sie in unserer Auswahl in Rubrik Fototapeten für Kinder.