Montag, 3. März 2014

Tipps für die Gestaltung kleiner Gärten


Auf kleinsten Raum einen Garten Eden zu schaffen, kann manchmal schwieriger sein, als einen großen Garten zu gestalten. Denn für einen Vorgarten oder eine kleine Grünfläche hinter dem Haus bedarf es genaue Überlegungen.

Wie will ich den Garten nutzen? Will ich mich erholen, eine gemütliche Sitzecke im Freien schaffen oder einen Nutzgarten für Obst und Gemüse haben? Welcher Gartenstil gefällt mir? Welchen kann ich am ehesten auf kleinen Raum umsetzen, ohne dass er erdrückend wirkt? Und wie viel Arbeit bin ich überhaupt bereit für das Anlegen und die Pflege des Gartens zu investieren? Das sind die grundlegenden Fragen, die sich jeder Hobbygärtner am Anfang stellt. Ist jedoch wenig Platz vorhanden, muss man sich jedoch zwangsläufig für eine Nutzart und für einen einheitlichen Gartenstil entscheiden. Sonst wirkt der Garten recht schnell überladen.

Die Herausforderungen beginnen schon bei der Begrenzung. Ausladende Sträucher, blühende Hecken und hohe Bäume schaffen recht schnell ein Gefühl von Beengtheit. Besser sind dagegen langsam wachsende bzw. leicht in Form zu schneidende Gehölzer wie zum Beispiel Eibe oder auch säulenförmige Koniferen wie Wacholder. Als Sichtschutz zum Nachbar kann etwa Spalierobst gezogen werden. Auch Kletterrosen und wilder Wein, die an Steinmauern empor ranken, können eine schöne Alternative sein.

In den wenigsten Gärten, mögen sie noch so klein sein, fehlt das Element Wasser. Wenn nicht als großer Schwimmteich, dann tritt es in kleinen Ziergärten wenigstens als romantisches Seerosenbecken oder als Quellstein in Erscheinung. Am Ufer kommen dann vor allem filigrane Gräser sehr gut zur Geltung, die sich bei jedem Lüftchen leicht im Wind wiegen. Wegen ihrer Zartheit sind sie jedoch in jedem Gärtchen ein wunderschöner Blickfang.

Wer eine pflegeleichte Rasenfläche bevorzugt, kann diese mit Blumenrabatten verschönern, die am Rand des Gartens verlaufen. Je breiter die Rabatte ist, umso höher sollten die hinten stehenden Stauden sein. Auf diese Weise hat man stets einen guten Blick auf die Blüten, gleichzeitig lassen die unterschiedlich hohen Wuchsebenen den Garten größer erscheinen. Um das ganze etwas aufzulockern, empfiehlt es sich weiterhin, die Begrenzung nicht geradlinig und im rechten Winkel verlaufen zu lassen, sondern die Rabatte wellenförmig anzulegen. So wirkt das Gärtchen verspielter und lässt die Blicke wandern. Die Rasenfläche selbst kann beispielsweise mit Obstbäumen wie Apfel, Birne und Zwetschge belebt werden. Ein ausladende Walnussbaum hingegen kann allenfalls als singulär in einer Ecke des Garten stehen.

Wer keine Kinder oder Haustiere im Haus hat, die gern auf grüner Wiese spielen, der kann sich auch für einen üppigen Gartenstil entscheiden, in dem es nur so grünt und blüht. Hierbei besteht die Kunst darin, die komplette Einsicht in den Garten durch die geschickte Anordnung von Sichtbarrieren zu verwehren und mit ihrer Hilfe kleine Zonen zu schaffen, die Besucher erst beim Spaziergang entdecken. Als Sichtbegrenzung können beispielsweise Spaliere aufgestellt, Ranksäulen und -bögen für Efeu oder Clematis arrangiert, ein üppiger Blauregen oder eine Weide gepflanzt oder unterschiedlich hohe Kübelpflanzen gruppiert werden.

Wer eine Terrasse am Haus oder eine Sitzecke im Garten anlegen will, sollte diese ein wenig erhöht anlegen, damit sich der Blick weitet. Generell erscheinen kleine Gärten größer, wenn unterschiedlich hohe Ebenen angelegt oder diagonale Sichtachsen geschaffen werden. Neben der Terrasse können z.B. auch Hochbeete gebaut oder ein tiefer liegender Teich mit Steg angelegt werden. Um eine Sichtachse zu schaffen, könnte ein Brunnen oder ein anderer Blickfang diagonal zu Terrasse platziert werden. Mehr Weite erzielt man schließlich auch mit geschwungenen Pfaden, die etwa an den Blumenbeeten entlang verlaufen oder den Ziergarten vom Nutzgarten trennen.  Weitere Ideen und Anregungen für kleine Gartenparadiese finden Neugierige auf Garten-gestalten.info.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Von der Gestaltung des Kinderzimmers mit einer Fototapete

Bilder und Poster für die Wand

Jeder kennt es und jeder hat es in seiner Kindheit gemacht. Bilder oder Poster wurden mit Stecknadeln oder Klebestreifen im Kinderzimmer an die Wand angebracht. Dabei wurde die Tapete darunter mit Löchern versehen oder beim Ablösen des Klebestreifens konnte die Tapete großflächig beschädigt werden (Ablösen der Oberfläche bei einer Papiertapete). Durch die Verwendung solcher Hilfsmittel konnten Fotos und Plakate meist nur temporär befestigt werden. Sie rissen z.B. bei Berührung ein oder wurden bei einem Windzug von der Wand gewedelt.

Not macht erfinderisch – Fototapeten als Alternative zu Postern

Aus dieser Not heraus suchten einige Hersteller nach Alternativen zur festen und trotzdem kreativen Wandgestaltung. Eine Fototapete war die perfekte Lösung. Ende der 80er Jahre wurden Fototapeten großflächig eingesetzt. Oft verwendete Motive waren Strand- und Palmenmotive, die die eigenen 4-Wände verschönerten. Nach dem Boom kam die Ernüchterung in den 90ern. An den Strandmotiven hatte man sich inzwischen satt gesehen.

Die Renaissance begann dann im letzten Jahrzehnt. Durch bessere Produktionsmethoden und Drucktechniken konnten plötzlich Bilder größer und in besserer Qualität produziert werden. Neue Materialien wie z.B. Vlies, vereinfachten die Verarbeitung der Fototapeten im eigenen Heim und plötzlich war es möglich, alle nur erdenklichen Motive als Eye Catcher ins Wohnzimmer zu holen. Der Kreativität sind durch die digitale Technik inzwischen keine Grenzen mehr gesetzt. Jeder kann eine individuelle Fototapete kaufen oder selbst gestalten.

Fototapeten im Kinderzimmer

Fototapeten aus Papier oder Vlies sind robust und leicht zu verarbeiten. Jeder handwerklich begabte Mensch schafft es, diese Tapeten an die Wand zu bringen und so dem Kinderzimmer einen schnellen Tapetenwechsel zu bescheren. Beliebte Bilder mit Dinosauriern, einem Bauernhof oder Motive mit Elefanten oder Delfinen sind genauso gefragt, wie Lizenzprodukte von Disney oder Marvel. Mit Spiderman, Cars, Planes und Star Wars (Clone Wars) werden vorwiegend Jungs angesprochen und pinkfarbene Tapeten von Hello Kitty, Barbie oder Tinker Bell sind für kleine Mädchen die ideale Spielzimmerbegleitung. Einen Überblick über die aktuellen Motive finden Sie in unserer Auswahl in Rubrik Fototapeten für Kinder.

Dienstag, 21. Januar 2014

Was man alles aus Recyclingmöbeln zaubern kann

Die gängigsten Möbelstücke aus Recyclingmaterial, sind wohl den meisten bekannt. Das Futonbett aus Paletten und das Bücherregal aus Weinkisten waren im vergangenen Jahrhundert beliebte Möbelstücke in vielen Studenten-WGs. Eine mit Backsteinen unterbaute Spanplatte wurde gerne auch mal als Schreibtisch genutzt. Getreu dem Motto „Schön ist, was dem Gebrauch“ dient, konnte so ein nicht geringer Betrag des studentischen Budgets eingespart werden.

War damals also nur Funktionalität gefragt, bauen heute verschiedene Möbelmanufakturen hochwertige und geschmackvolle Recyclingmöbel aus Altholz. Allerdings schlägt sich die Tatsache, dass man geschmackvolle Möbel aus Altmaterial kauft, keineswegs in einem geringeren Preis nieder. Im Gegenteil, ist das Möbelstück aus historischem Holz gefertigt, muss man für eine Holztruhe durchaus einen vierstelligen Betrag auf den Tisch legen.

Begabte Designer verwandeln das Heck eines alten VW Käfers zum Beispiel in eine Couch oder verhelfen einer gusseisernen Badewanne zu einem neuen Leben als Zweisitzer. Möchte man kreative Möbel dieser Art für das heimische Wohnzimmer erstehen, kauft man nicht nur einen Einrichtungsgegenstand, sondern ein Kunstwerk.

Es geht aber auch bedeutend kostengünstiger, denn auch der durchschnittlich begabte Heimwerker kann, mit ein wenig Fantasie, zum Möbeldesigner werden und Recyclingmöbel anfertigen. So lässt sich aus einem alten Fahrrad, mit einem Trennschleifer, einem Schweißgerät und ein wenig Lack, ein Kleiderständer basteln.

Auch aus Paletten lässt sich noch viel mehr als ein Futonbett machen. Mit etwas Geschick, einem Schwingschleifer, einem Akku Schrauber und Schiffslack mutieren Europaletten zu einer robusten und dekorativen Gartengarnitur. Mit ein wenig mehr handwerklichem Geschick und zeitlichem Aufwand, lässt sich ein Metallfass zu einem Schränkchen oder einer Minibar umfunktionieren.

Aus alten oder überschüssigen Kanalrohren lässt sich ein trendiges Schuhregal bauen. Dazu zersägt man das Rohr in Teile mit der gewünschten Länge, fügt die Rohrstücke, zum Beispiel mit zwei Komponenten-Kleber in Wabenform zusammen und schon hat jeder Schuh sein eigenes, kleines Zuhause gefunden. Im Grunde kann sich hier wirklich austoben, sofern man wie gesagt über ein wenig geschickt verfügt. Im Netz findet man noch weitere Ideen für kreative Recyclingmöbel, unter anderem hier.

Montag, 16. Dezember 2013

Einrichtungsmessen 2014 in Deutschland

Auch im Jahr 2014 finden in Deutschland eine Reihe wichtiger Einrichtungsmessen mit nationaler und internationaler Bedeutung statt. Schon im Januar stehen die ersten Pflichttermine an. Neben den großen Einrichtungsmessen gibt es auch viele Regionalmessen zum Thema Wohnen und Einrichten, die ebenfalls sehenswert sind.

Renommierte Messen mit Weltruf

Heimtextil

Vom 08.-11. Januar 2014 findet die internationale Fachmesse "Heimtextil" in Frankfurt statt. Die Messe ist nur für Fachpublikum. Über 2.600 internationale Aussteller zeigen die neuesten Trends für Wohn- und Objekttextilien. Die Messe ist eine Informationsplattform für Hersteller, Händler und Designer. Es werden etwa 75.000 Fachbesucher erwartet.
Mehr Infos unter: http://heimtextil.messefrankfurt.com/frankfurt/de/besucher/willkommen.html

Domotex

Vom 11.-14 Januar 2014 findet auf dem Messegelände in Hannover die internationale Fachmesse "Domotex" statt. Zur Messe sind nur Fachbesucher zugelassen. Über 1.000 internationale Aussteller aus 60 Ländern zeigen Produktneuheiten, Trends und Design-Highlights aus dem Bereich Teppiche und Bodenbeläge. Erwartet werden etwa 40.000 Besucher aus 80 Ländern.
Mehr Infos unter: http://www.domotex.de

Imm cologne

Vom 13.-19. Januar 2014 findet in Köln die internationale Fachmesse "imm cologne" statt. Auf der Einrichtungsmesse zeigen 1.250 internationale exklusive Aussteller aus 50 Ländern Trends und Neuigkeiten rund um das Thema Einrichten. Vom 13.-16. Januar ist die Messe nur für Fachbesucher zugelassen. Vom 17.-19. Januar kann sich das allgemeine Publikum über die neuesten Trends informieren. Es werden etwa 140.000 Besucher erwartet.
Mehr Infos unter: http://www.imm-cologne.de

Ambiente

Vom 07.-11. Februar 2014 findet auf dem Messegelände in Frankfurt die Konsumgütermesse "Ambiente" statt. Die Messe ist nur für Fachbesucher. Über 4.500 internationale Aussteller aus 90 Ländern zeigen hier Neuigkeiten und Trendrichtungen für Haushalt, Wohnen und Schenken. Deutschlands größte Konsumgütermesse ist gleichzeitig Orderplattform für Händler. Erwartet werden etwa 145.000 Fachbesucher.
Mehr Infos unter: http://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de/besucher/willkommen.html

Comfortex

Vom 06.-08. September 2014 findet in Leipzig die internationale Fachmesse "Comfortex" statt. Die Messe ist nur für Fachbesucher geöffnet. Als Fachmesse für Raumgestaltung ist es für die Branche der wichtigste Herbsttermin. Etwa 360 internationale Aussteller zeigen hier die aktuellen Trends für Kleinmöbel, Heimtextilien, Beleuchtung, Wohnaccessoires und Bodenbeläge. Im Rahmenprogramm gibt es Sonderschauen, Seminare und Workshops. Erwartet werden etwa 12.000 Fachbesucher.
Mehr Infos unter: http://www.comfortex.de

Heim + Handwerk

Vom 26.11.-30.11.2014 findet auf dem Messegelände in München die Verbrauchermesse "Heim + Handwerk" statt. Die Publikumsmesse gibt es seit 1978. Sie findet jährlich statt und ist die größte deutsche Verbraucherausstellung. Über 900 internationale Aussteller präsentieren alles zu den Themen Bauen, Einrichten und Wohnen. Die Verbrauchermesse bietet ein Rahmenprogramm, in dem Trends von morgen und ihre Möglichkeiten in den Bereichen Wohnen und Einrichten aufgezeigt werden. Parallel dazu findet die Food & Life Messe als Treffpunkt für Genießer statt. Erwartet werden etwa 120.000 Besucher.
Mehr Infos unter: http://www.heim-handwerk.de

Relativ neue Messen

room + style

Vom 10.-12. Januar 2014 findet in Dresden die Verkaufsmesse "room + style" statt. Die Messe ist für das allgemeine Publikum. Über 160 Aussteller präsentieren das Neueste zu den Themen Einrichtung, Wohnen, Gestaltung, Dekoration, Stil und Kunst. Es werden etwa 10.000 Besucher erwartet.
Mehr Infos unter: http://www.messe-dresden.de/de/veranstaltungskalender/messe/room-style/beschreibung.html

Tendence

Vom 30.08.-02.09.2014 findet auf dem Messegelände in Frankfurt die internationale Fachmesse "tendence" statt. Die Messe ist nur für Fachbesucher. Über 1.900 internationale Aussteller präsentieren Trends und Neuigkeiten zum Thema Einrichten, Kleinmöbel, Heimtextilien, Leuchten, Wohn- und Gartenaccessoires sowie Geschenkideen. Es werden etwa 46.000 Fachbesucher erwartet.
Mehr Infos unter: http://tendence.messefrankfurt.com/frankfurt/de/aussteller/willkommen.html

Messen mit Eventcharakter

Vivanti

Die Fachmesse "Vivanti" findet halbjährlich in Düsseldorf statt zu folgenden Terminen in 2014: 04.01.-06.01.2014 und 12.07.-14.07.2014. Beide Termine sind nur für Fachbesucher. Über 300 internationale Aussteller zeigen die neuesten Trends in den Bereichen Heimtextilien, Möbel, Lampen, Wohn- und Gartenaccessoires, Glaswaren, Keramik uvm. Erwartet werden etwa 15.000 Fachbesucher.
Mehr Infos unter: http://www.vivanti-messe.de

Blickfang

Vom 21.02.-23.02.2014 findet in München zum ersten Mal die internationale Designmesse "Blickfang" statt.
Vom 14.03,-16.03.2014 findet die Designmesse "Blickpunkt" in Stuttgart statt.
Die Messe ist für das allgemeine Publikum. Über 260 internationale Aussteller präsentieren die neuesten Designs zu Raumausstattung, Beleuchtung, Innenausbau, Mode und Schmuck. Die Messe ist ein Treffpunkt für junge Designer. Erwartet werden etwa 23.000 Besucher.
Mehr Infos unter: http://www.blickfang.com

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die wunderbare Welt der Küchen

Lange Zeit wurde die Küche von den Möbeldesignern vernachlässigt und allein auf ihre Funktionalität und Rationalität hin reduziert. Die erste nach diesen Prinzipien gestaltete Küche ging als Frankfurter Küche in die Designgeschichte ein. Für die gute Hausfrau und Köchin brachte sie zwar eine deutliche Erleichterung ihrer Arbeitsabläufe mit sich, jedoch blieb sie aufgrund der räumlichen Trennung von Koch- und Wohnbereich vom familiären Miteinander weitestgehend ausgeschlossen.

Die Küchenwelt von heute will hier Abhilfe schaffen und präsentiert sich auch insgesamt sehr vielfältig. Denn neben der klassischen Einbauküche – der Nachfolgerin der von Margarete Schütte-Lihotzky gestalteten Frankfurter Küche – sind vor allem Wohnküchen mit großem Schnitt sowie offene Wohnküchen sehr beliebt.

Die familienfreundliche Wohnküche

Große Wohnküchen sind insbesondere bei Familien, Studenten und auch sonst allen jung Gebliebenen sehr gefragt. Denn hier kommt man mit Familie und Freunden zum gemeinsamen Kochen und Reden zusammen, während Kinder hier unter der Aufsicht ihrer Eltern am großen Esstisch spielen, basteln oder ihre Hausarbeiten erledigen.

In einer großen Wohnküche verbindet sich somit das Praktische einer Einbauküche mit der Gemütlichkeit eines Wohn- und Esszimmers. Statt dem Wohnzimmer bildet somit die geräumige Küche das Zentrum des Familienlebens. Hie und da sieht man sogar eine Couch, ein altes Buffet oder andere Möbel stehen, die eine behagliche Atmosphäre in die Küche schaffen. 

Die offene Wohnküche

Ähnlich verhält es sich mit offenen Wohnküchen, nur dass hier die Trennung zwischen Wohnzimmer und Küche aufgehoben ist. So kann die Kommunikation zwischen den Kochenden und den Gästen ungehindert fließen und auch die Aufsicht der spielenden Kinder wird erleichtert. Denn lediglich eine Kochinsel und/oder ein Tresen trennen die Küche vom Wohnzimmer. Aufgrund der Einsehbarkeit der beiden Bereiche sollten ihre Einrichtungen natürlich miteinander harmonieren und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Für die Realisierung einer offenen Wohnküche müssen natürlich die Strom- und Wasseranschlüsse an der richtigen Stelle sein. Auch sollten die zukünftigen Besitzer darauf bedacht sein, möglichst geräuscharme Küchengeräte auszuwählen, das gilt insbesondere für den Kühlschrank, die Spülmaschine und die Dunstabzugshaube. Letztere sollte darüber hinaus sehr leistungsstark sein, um unangenehme Essensgerüche vom Wohnbereich fernzuhalten. Schließlich sollte man gerade bei offenen Wohnküchen viel Stauraum einplanen, damit benutzte Küchenutensilien nicht rumstehen solange der Besuch anwesend ist. 

Aufstellungsformen und Küchenmöbelstile

Hinsichtlich der Aufteilung der Küchenmöbel richtet man sich in erster Linie nach den architektonischen Gegebenheiten. Neben der einzeiligen bzw. zweizeiligen Einbauküche unterscheidet man weiterhin in Küchen in L-, U- und G-Form.

Neben diesen Küchentypen stehen natürlich auch mehrere Kücheneinrichtungsstile zur Auswahl. Besonders markant ist der Landhausstil. Hier stehen Naturmaterialien wie Holz und Keramik sowie ruhige Naturfarben im Vordergrund. Das oft cremefarbene Holz der Küchenfronten wird zudem gern verziert und weist Einfräsungen auf. Landhausküchen verbreiten eine heimelige Atmosphäre und bringen Werte wie Authentizität und Bodenständigkeit zum Ausdruck. Sie sind ideal für all diejenigen, für die ein warmherziges Familienleben im Vordergrund steht.

Moderne Küchen im minimalistischen Design bestechen dagegen mit hochwertigen Materialien, geraden Linien und glänzenden Oberflächen. Zuweilen haben sie etwas Repräsentatives an sich und hinterlassen einen kühl-distanzierten Eindruck. Mit Hilfe von Farbakzenten an den Wänden oder durch Accessoires aus Naturmaterialien kann dies jedoch ausgeglichen und eine wohnliche Atmosphäre geschaffen werden.

Das Gleiche gilt für moderne Komfortküchen, die erschwinglich sind und dennoch über hochmoderne Küchentechnik verfügen. Auch sie weisen eine einfache Formensprache auf, wobei teilweise auch kräftige Farbtöne an den Möbelfronten bzw. auf der Arbeitsplatte zum Einsatz kommen, um dem Ganzen mehr Frische zu verleihen.

Tipp: Schauen Sie auf www.Kitchensales.de und reservieren auch Sie sich Ihre persönliche Traumküche mit Preisnachlässen im Durchschnitt von 50%. Der ausgewählte Küchenfachhändler berät Sie gerne zum Thema Musterküche.

Montag, 30. September 2013

Badspiegel mit Licht

Wenn Sie einem Badezimmer neuen Glanz verleihen wollen, sind zwei Elemente dabei sehr wichtig: Der Badezimmerspiegel und eine dazu passende Beleuchtung. Mit überschaubarem Aufwand können Sie hier sehr schöne und individuelle Lösungen kreieren.

Auch wenn man sich im Badezimmer nicht so lange aufhält, ist eine perfekte und angenehme Beleuchtung sehr wichtig. Da man sich im Bad ja auch schminkt, rasiert, frisiert und so weiter, bietet es sich an, die Beleuchtung mit einem guten funktionalen Spiegel zu verbinden. Diese Idee transportierten schon dereinst die ersten Spiegelschränke. Diese haben Sie sich aber vielleicht auch leid gesehen mittlerweile. Auch das oft helle Einheitslicht war alles andere als erbaulich. Zeit also für neue innovative Ideen. Ziel ist, sich im Spiegel gut ausgeleuchtet sehen zu können, wobei der ganze Raum dennoch nicht grell, sondern angenehm ausgeleuchtet sein soll.

Zunächst suchen Sie sich einen schönen Spiegel aus, etwa bei www.sld-shop.com. Größe, Form und Design sollten zum Gesamtambiente passen. Das Aufmaß des Spiegels lässt sich für die eventuelle Montage von Beleuchtung mit Kreppband leicht auf Kacheln oder Wand aufbringen.

Tipps zur Leuchtmittel-Wahl für den Badspiegel

Bei der Beleuchtung haben Sie die Wahl: Leuchtstoffröhren, LED-Licht oder Halogen. Jede Wahl hat ihre Besonderheiten:

Leuchtstoffröhren: Diese überzeugen durch ihre Langlebigkeit und eine gute Energieeffizienz. Dabei entspricht 1 Watt einer Leuchtstoffröhre 5 Watt einer Glühbirne. Verschiedene Arten der Anbringung sind möglich. Je nach Größe des Spiegels kann man Leuchtstoffröhren einzeln oder paarweise über dem Spiegel oder neben dem Spiegel montieren. Das Licht erscheint manchen aber zu grell und zu kühl.

LED Licht: Noch ein bisschen als die Lichtquelle der Zukunft bietet LED sehr gute Ausleuchtungsmöglichkeiten, da in jeder Länge verfügbar. Gerade bei einem Spiegel wird das Gesicht optimal ausgeleuchtet. LED besitzt eine sehr gute Energieeffizienz. Leider sind die wirklich hochwertigen Produkte noch immer recht preisintensiv.

Halogen: Mit Halogen können einzelne Lichtpunkte um einen Spiegel herum gesetzt werden. Die Energieeffizienz ist aber leider nicht so gut, und auch die Langlebigkeit lässt zu wünschen übrig. Allerdings wird das Licht als sehr angenehm empfunden. Es entspricht in seiner Qualität am ehesten dem Tageslicht der Sonne.

Je nach Position des Spiegels ist es optisch schöner, wenn Sie die Seiten geeignet verkleiden, damit nicht dahinter gesehen werden kann. Bei Abschluss in Nähe einer Wand oder Tür ist das nicht so notwendig. Sollte die Beleuchtung an Dauerstrom angeschlossen werden, ist es ratsam, einen Schalter einzubauen. Schreiber Licht Design hat sich spezialisiert auf optisch anspruchsvolle und hochwertige Leuchtspiegel. Einige laufende Patente belegen den innovativen Charakter des einzigartigen Herstellers in Löhne in Westfalen. Weitere Anregungen und diverse Auswahl an geeignetem Zubehör finden sie unter www.schreiber-licht-design.com.

Donnerstag, 12. September 2013

Die Blaufichte - ein beliebter Zierbaum

Im heimischen Garten bilden Gehölze oft den Hintergrund für blühende Pflanzen in Beeten oder sie stehen als singulärer Baum auf einer weitläufigen Wiese, so dass ihr majestätischer Wuchs vollens zur Geltung kommt. Ein sehr beliebtes Gehölz für den Hausgarten ist die Blaufichte, die wir in dem heutigen Beitrag ausführlicher vorstellen wollen.

Die Blaufichte, auch Blaue Stechfichte genannt, ist ein immergrüner Nadelbaum, der zur Familie der Kieferngewächse gehört und bis zu 30 Meter hoch und zwischen 6 und 8 Metern ausladend breit werden kann. Bei jungen Bäumen sind die Stämme wechselnd gebogen oder schräg wachsend. Die Namensgebung rührt von ihrer dicken, blau schimmernden Wachsschicht auf den Nadeln her. Die Nadeln sind ca. 1cm lang und bläulich gefärbt. Bei der Wildform der Blauen Stechfichte sind sie matt-grün.

Die Blütezeit der Blaufichte liegt in den Monaten April und Mai – die männlichen Blüten sind gelb, die weiblichen stehen in rötlich gefärbten Zäpfchen. Die Blüten sind ausschließlich im Wipfelbereich zu finden und erscheinen erst nach einem Alter des Baumes von 10 bis 15 Jahren. In der Reifezeit der Zapfen weist die Stechfichte 7 bis 11cm lange Zapfen auf, die bis zu 4,5cm dick werden können. Die einzelnen Schuppen der Zapfen lassen sich leicht biegen, sie sind unregelmäßig gezähnt. Die Zapfen stehen aufrecht auf den Zweigen und bilden Harz aus. Junge Bäume erhalten erst im zweiten Jahr Zapfen.

Die Stechfichte ist ein beliebter Zierbaum in Gärten, der ursprünglich vom Südwesten bis zum Norden der USA seine Verbreitung fand. Bevorzugte Standorte der Blauen Stechfichte sind dort fließende Gewässer, aber auch Trockenphasen übersteht sie sehr gut. In Europa ist sie weit verbreitet, so beispielsweise in Gärten, Stadtgebieten und Parks.

Blaue Stechfichten vertragen dabei keine Staunässe, sie mögen helle Standorte und sollten bei Lausbefall mit einem Pflanzenschutzmittel behandelt werden. Generell ist die Blaue Stechfichte aber ein anspruchsloser, frostharter Gartenbaum, der gern auch als edler Weihnachtsbaum verwendet wird.

Quelle: Gartengruen-24.de