Freitag, 9. August 2013

Wie findet man das perfekte Geschirr?

Es gibt wohl niemanden, der sich dem Zauber eines schön gedeckten Tisches entziehen kann. Und das Tafelservice bildet die Basis dieser Zauberei. Auch im Alltag, wenn die Zeit für ergänzende Dekoration fehlt, gibt das Geschirr im Einklang mit dem Mobiliar den Grundton vor für die Atmosphäre, in der die Mahlzeit genossen wird - von stilvoll-elegant bis fröhlich-verspielt.

Das perfekte Geschirr zu finden, ist bei der Vielfalt der angebotenen Farben und Formen gar nicht schwierig, wenn vorher die eigenen Bedürfnisse und Wünsche abgeklärt wurden. Der Stil des Designs kann, muss sich aber nicht nach dem Einrichtungsstil der Wohnung richten.

Ein nostalgisch anmutendes Service aus feinem weißem Porzellan in klassisch-antikisierender Form und zartem floralem Dekor wird vielleicht erst in einem modernen Esszimmer mit klarer zurückhaltender Formensprache seinen Reiz vollendet zur Entfaltung bringen können. Auf einer farbenfrohen und fantasievoll gemusterten Tischdecke wirkt dagegen ein puristisch weißes Geschirr sehr edel, das gleichsam einen ansprechenden Rahmen für die präsentierten Genüsse bildet. Die modernen eckigen Formen bilden hier einen reizvollen optischen Kontrapunkt.

Ein Tafelservice muss anderen Ansprüchen genügen als das tägliche Frühstücksgeschirr. Während das große Service aus vielen Einzelteilen auch zum Anrichten und Servieren besteht, beschränkt sich das morgendliche Kaffeegeschirr oft auf Kaffeebecher und Teller, die manchmal sogar bunt zusammengewürfelt sind.

Es gibt Serien, die diesen Stil zelebrieren, indem sie Teile in der gleichen Grundform mit kräftigen Farben oder mit unterschiedlichen Dekormotiven variieren. Stellt man sich die bunt zusammengewürfelten Gedecke selbst zusammen, ist es günstig, entweder nur die Form oder nur die Farbe abzuändern. So könnten unterschiedliche Formen von Kaffeebechern und -tassen den gleichen farbigen Grundton aufweisen. Damit zeigt der gedeckte Tisch eine individuelle Note, ohne dass die Gestaltung in Beliebigkeit abgleitet.

Geschirr ist nützliches Utensil und ansprechende Dekoration zugleich. Während das Alltagsgeschirr sich leicht in der Spülmaschine stapeln lassen und eine gewisse Robustheit mitbringen soll, damit seine Attraktivität sich nicht zu schnell verliert, darf das Festtagsgeschirr oftmals durchaus etwas sensibler sein. Die meisten Dekore sind heute allerdings zumindest spülmaschinengeeignet.

Montag, 5. August 2013

Die Goldader des Kleingärtners ist die Kompostanlage

Die Komposterde ist ein wichtiger Faktor zur Bodenverbesserung im Kleingarten. Sie wird auf die fertig bearbeiteten Beete aufgebracht und eingeharkt. Dadurch haben unsere jungen Gemüsepflanzen und das Saatgut nach dem dem Keimen sofort die notwendigen Nährstoffe.

In der trockenen und warmen Jahreszeit ist sie besonders wertvoll. Denn wer zu dieser Jahreszeit Stallmist in den Boden bringt, hat ein Problem. Eine Zersetzung von Stallmist findet bei Trockenheit nicht mehr statt. Im Gegenteil, es können sich wahre Fäulnissnester bilden. Deshalb sollte man Stallmist grundsätzlich im Herbst untergraben.

Man kann sich eine Kompostanlage auf zwei Arten anlegen. Wer viel Humus braucht und den notwendigen Platz hat, kann sich seine Kompostanlage selber erstellen. Sie zu bauen ist heutzutage nicht schwer. Man braucht dazu die notwendigen quadratischen Holzpfosten und Bretter. Diese werden an den Pfosten auf Lücke angeschraubt. An der vorderen Seite, werden zwei Pfosten vor den anderen Pfosten gesetzt. Zwischen diesen Pfosten werden die Bretter lose von oben eingeschoben. Zwischen den Brettern gehören Abstandshalter oder man setzt ein Brett auf das andere und bohrt Löcher rein. Später kommt man an die fertige Komposterde, indem man die Bretter nach oben herauszieht und anschließend siebt. Das war ein Tipp. Weitere praktische Ratschläge und Gartentips für Kleingartenbesitzer und Anfänger finden Sie auf meinem Gartenblog. Lesen Sie weiter – denn das sollten Sie auch über eine Kompostanlage wissen!

Die zweite und einfachere Art ist der Kauf der fertigen Komposter. Hat allerdings auch kleine Nachteile. Fassungsvermögen ist nicht sehr groß. Für einen großen Garten muß man schon zwei Boxen oder mehr aufstellen, um genügend Humus zu haben. Die untere vordere Öffnungsklappe ist nicht sehr groß, wenn man den fertigen Humus zum Gebrauch herausholen will. Alle diese Komposter haben Deckel, ist zwar gut gegen Geruch, aber man muß gerade in warmen Zeiten öfters Wasser zugeben, damit immer eine gewisse Feuchtigkeit vorhanden ist.

Was kann nun alles in den Kompost? 

Alle organischen Abfälle aus Küche und Garten. Heckenschnitt, Laub, Federn, Heilkräuter, Filtertüten mit Kaffee, Teebeutel ect. Dazu gehört auch der übriggebliebene Stallmist, der im Herbst nicht mit untergegraben wurde. Auch Rasenschnittgut kann verwendet werden. Allerdings sollte man beachten! Grobes Material muß vorher zerkleinert werden. Rasenschnitt muß so in Portionen zugegeben werden, daß immer genug Luft durch kann, da sonst eine extreme Wärme und Fäulniß entsteht. Dadurch werden die Bakterien abgetötet, die wir brauchen, um Komposterde zu erhalten. Damit solche Fäulniss nicht entsteht, muß man eine Schicht grobes Schnittgut einbringen, dann eine Schicht Rasenschnitt und dann wieder eine Schicht grobes Schnittgut usw. So wird für eine gute Durchlüftung und Feuchtigkeit gesorgt.

Und wie schon erwähnt, muß man in den Sommertagen hin und wieder mal Wasser in den Komposter geben. Bei einer offenen selbst gebauten Kompostanlage ist das nicht zwingend notwendig, da ja durch den Regen der Wasserhaushalt stimmt. Natürlich würde auch da die Oberfläche bei direkter Sonneneinstrahlung austrocknen. Dem kann man vorbeugen, wenn man gleich, wenn es möglich ist, den richtigen Standort wählt.

Vorteilhaft ist es, die Kompostanlage im Schatten eines Baumes oder großen Buschs anzulegen. Auch von Vorteil ist es, Kürbissekerne auf die obere Schicht zu geben. Diese Pflanzen wachsen da besonders gut und durch ihr großes Blattwerk schützen sie noch zusätzlich vor dem Austrocknen. Keine Angst, dadurch werden dem Kompost keine großen Mengen an Nährstoff entzogen. Denn die oberste Schicht ist ja meistens noch gar nicht richtig zersetzt. Sie wird ja erst zu Humus wenn der untere Teil des Komposts nach dem Sieben verbraucht ist, die noch nicht richtig zersetzten Bestandteile wieder in die Kompostanlage zurück gegeben werden und wieder neue Abfälle von oben hinzu kommen.

Was darf auf keinen Fall in den Kompost? 

Jegliche Unkräuter, Baumschnitt der mit Krankheiten befallen ist, z. B. Monilia Spitzendürre. Tomatenpflanzen die in feuchten Jahren an der Braunfäule erkrankt sind. Blätter der Birnenbäume, die eventuell mit den gefürchteten Birnengitterrost befallen sind. Blätter von Pfirsichbäumen, die die Kräuselkrankheit hatten. Auch Blätter der Johannisbeere, die vor der Fruchtreife oder kurz danach abfallen. Sie haben die Blattfallkrankheit. Diese Krankheitserreger verrotten nicht und werden somit mit der fertigen Komposterde wieder dem Boden zugeführt. Hier hilft nur verbrennen oder dem Hausmüll zum Verbrennen mitgeben.


Gastautor: Gerhard Minsel 

Montag, 1. Juli 2013

Mit den richtigen Kerzen zur eigenen Wohlfühloase


Egal wie Sie Ihr Zuhause dekorieren – ohne stilvoll platzierte Kerzen scheint diese doch irgendwie unvollkommen. Kein Wunder, denn der sanfte Kerzenschein taucht den Raum in ein angenehmes und warmes Licht und sorgt so für eine gemütliche Atmosphäre. Wenn es um Kerzen geht, kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden: Soll es eine Stab- oder Stumpen-Kerzen sein mit oder ohne Duft oder doch ein Windlicht für den Garten? Mit der Redaktion des Wohnmagazins Möbelherz.de haben wir die besten Tipps über Kerzen zusammengetragen.

Was ist Kerzenwachs eigentlich?

Kerzen können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Traditionell wurde dazu Bienenwachs verwendet, sodass die Kerze einen wohlig riechenden Duft von Honig versprühte. Mittlerweile werden nur noch selten Kerzen aus dem Wachs der Bienen hergestellt, was übrigens hauptsächlich aus Estern von Fettsäuren besteht. Sie sind demensprechend teurer als andere Kerzen, punkten aber durch die Natürlichkeit des Materials.

Stattdessen wird auf Paraffin zurückgegriffen, da es geruchneutral und weiß ist. Unter der Zugabe von Farbstoffen und Aromen kann das Erdölerzeugnis jegliche Art von Farbe und Geruch annehmen. Ein weiteres Material, welches zur Herstellung von Kerzen verwendet wird, ist Stearin. Das biologisch abbaubare Naturprodukt besteht aus natürlichen Fetten und ist ein nachwachsender Rohstoff.

Kerzen richtig in Szene setzen
 
 Hochsaison haben Kerzen im Herbst, denn dann werden die Tage länger und das Wetter trister. Genau der richtige Zeitpunkt, um an kalten Tagen zuhause bei zartem Kerzenlicht zu entspannen. Daher sind herbstliche Farben wie Bordeaux-Rot und Beerentöne sowie Sonnenblumengelb die passenden Stimmungsmacher. Sie können beispielsweise verschiedene Farbtöne auf einem Teller mit bunten Kerzen anrichten. Hier machen sich auch unterschiedliche Breiten und Höhen der Kerzen wunderbar. Besonders toll kommen Kerzen in einem mit Kürbissen reich gefüllten Korb zur Geltung. Einen tollen Eye-Catcher kreieren Sie, wenn Sie eine dicke Stumpen-Kerze in ein großes gläsernes Windlicht stellen und den Boden des Glases mit Lampionblumen dekorieren.

Doch auch im Sommer finden Kerzen ihren Einsatz. Insbesondere an warmen Sommerabenden, wenn Sie den Tag im Garten – oder bei einer Gartenparty – gemütlich ausklingen lassen wollen, sorgen Windlichter für das richtige Flair. So können Sie Ihren Gästen beispielsweise den Weg mithilfe von Windlichtern weisen. Dazu gibt es spezielle Ständer, die ganz einfach in die Erde gesteckt werden können.

Eine andere Möglichkeit, Ihren Garten in Szene zu setzen, sind Windlichter, deren Halterung mit einem Henkel versehen ist. Diese können Sie dann beliebig in Ihrem Garten aufhängen. Auf dem Tisch machen sich die Windlichter natürlich auch gut. Allerdings sollten Sie hier auf kleinere Gefäße zurückgreifen, um Platz zu sparen. Lichtakzente setzen Sie, wenn die Gefäße mit einem Muster versehen sind, sodass das Licht dadurch hinausstrahlen kann.

Beliebt sind zudem Laternen, in denen dicke Stumpen-Kerzen platziert werden können. Insbesondere im Eingangsbereich mit Laternen im Shabby Chic setzen Sie so einzigartige Highlights.

Romantisch wird es dagegen mit Schwimmkerzen. Befüllen Sie dazu einfach ein breites Gefäß mit Wasser und legen Sie die speziellen Schwimmkerzen hinein. Verziert mit Blüten runden Sie das Dekoobjekt perfekt ab. Duftkerzen verleihen Ihrem Zuhause nicht nur ein wohliges Ambiente, sondern lassen es gleichzeitig nach Ihrem Lieblingsduft riechen.

Kerzen selber herstellen 

Ganz individuell wird es mit selbst gestalteten Kerzen. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich so richtig austoben. Dazu benötigen Sie lediglich Wachsgranulat, den Docht sowie verschiedene Glasgefäße wie beispielsweise Marmeladengläser – so kann die Kerze nicht nur drinnen, sondern zeitgleich als Windlicht im Garten oder auf dem Balkon verwendet werden.

Das Wachsgranulat wird in einem Wasserbad zum Schmelzen gebracht. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nicht kocht, da das Wachs dann verdampfen würde. Damit Ihr Wachs Farbe bekommt, können Sie entweder farbige Kerzenreste, Wachsmalstifte oder Wachsfärbemittel zu dem Wachsgranulat im Wasserbad dazugeben.

Dann kann auch schon mit dem Kerzengießen begonnen werden. Ein sommerliches Design erhalten Sie mit Schichtkerzen. Dabei werden die verschiedenen Farben in unterschiedlichen Schichten gegossen. Wichtig ist, dass Sie den Docht zuvor spannen. Dies können Sie beispielsweise an einem Schaschlikspieß tun, den Sie dann quer über das Gefäß legen. Warten Sie immer, bis eine Schicht abgekühlt ist, bevor Sie die nächste darauf gießen.

Auch Schwimmkerzen können Sie selbst zaubern. Dazu gibt es eine extra Form, in die das Wachs gegossen wird. Denken Sie daran, den Docht nach etwa ein bis zwei Minuten in das leicht angetrocknete Wachs zu stecken und auf die richtige Höhe zu bringen. Duftkerzen sind auch im Nu selbst gemacht. Dazu geben Sie einfach in das flüssige Wachsgranulat Duftöle wie Lavendel oder Teebaum. Das Tolle: Im Sommer vertreibt der Duft lästige Mücken.

Eine Alternative dazu sind Sets, mit denen Sie selbst Kerzen gießen können. Mit einem Wachsdesign-Pen können Sie außerdem jede beliebige Kerze mit Mustern ganz nach Ihrem Geschmack verzieren.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Tipps zum Streichen mit dunkler Wandfarbe

Viele Wohnungsbesitzer haben den Wunsch, ihre eigenen vier Wände hin und wieder einmal neu zu gestalten. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, die Möbel umzustellen oder die Wohntextilien wie Vorhänge, Kissenbezüge oder Teppiche gegen solche mit anderen Mustern und frischen Farben auszutauschen. Eine andere und leider auch sehr kostspielige Variante wäre ein Austausch der alten Möbel gegen neue, die sogar einen ganz anderen Wohnstil in die gute Stube bringen würden. Wessen Herz allerdings an seinem alten Interieur hängt, der kann dieses mit Hilfe einer anderen Wandfarbe in ein neues Licht rücken.

Doch bei welcher Farbe kommen die alten Möbel noch besser zur Geltung als bisher? Im Trend liegen etwa leuchtend-frische, intensive Farben, doch auch dunkle Farbe haben ihren Reiz. Als Entscheidungshilfe gibt es im Fachhandel Farbproben, die man kostenfrei mitnehmen und zu Hause an die Wand neben den Möbeln heften kann. Den besten Eindruck davon, wie eine Farbe in den eigenen vier Wänden wirkt, gewinnt man jedoch mit einem Probeanstrich.

Hat man sich endgültig für eine Farbe entschieden, die einem sehr gut gefällt und die zur Wohnungseinrichtung passt, kann es losgehen. Gerade in Bezug auf dunkle Wandfarben, gibt es allerdings ein paar kleine Hinweise, die man beachten sollte. So ist es wichtig zu wissen, dass dunkle Farben auf den Betrachter zukommen und den Raum daher optisch verkleinern.

Man muss auch kein großer Handwerker sein, um eine Wand zu streichen. Wichtig ist nur, dass die Farbe gleichmäßig und flächendeckend aufzutragen ist. Qualitativ hochwertige Farben haben in dieser Hinsicht meist den Vorteil, dass sie sich einfacher und schneller auftragen lassen.

Bevor angefangen wird zu streichen, sollte erst einmal der Boden bedeckt werden und die gewünschten Bereiche abgeklebt werden. Beim Steichen fängt man am besten mit den schwierigen Ecken an, wie zum Beispiel mit dem Heizkörper. Zum Anfang ist man noch besser motiviert und bringt auch die notwendige Geduld für solche schwierigen Stellen auf.

Wichtig ist, dass über Kreuz gestrichen wird. Immer schön ansatzlos die Farbe auf die Wand bringen, damit die Fläche gleichmäßig wird. Wenn die Wand komplett gestrichen ist, muss man erst mal sein Werk bestaunen. Jetzt macht es sich bezahlbar, wenn man eine qualitativ hochwertige Farbe gekauft hat. Dann braucht man vorrausichtlich nur noch einmal überstreichen oder vielleicht ist man mit dem Ergebnis auf Anhieb zufrieden. Sollten aber Flecken oder Streifen zu sehen sein, wäre es besser nochmal die Wand streichen. Wenn dann alles getrocknet ist, ist das Werk vollbracht und man kann das Zimmer wieder einrichten und vielleicht mit neuen Accessoires oder frischen Blumen aufpeppen.

Dienstag, 25. Juni 2013

Aktuelle Bautrends

Die Vorstellungen davon, wie wir 'schön' bauen und wohnen, unterliegen ebenso gewissen Modetrends wie viele andere Dinge des Alltags auch. Derzeit vollzieht sich ein klarer Wandel weg vom ländlich, heimelig Anmutenden hin zu Purismus und Funktionalität. Oder anders gesagt: Das Haus im 'Toskana-Stil' wird abgelöst durch Gebäude, die stark an die Tradition der Bauhaus-Architektur angelehnt sind. Bis vor kurzem war die Nachfrage nach Farbe, spielerischen Elementen und 'Landhaus'-Atmosphäre sehr gefragt, nun scheint sich das genaue Gegenteil dazu zum Bautrend zu entwickeln. Einfache geometrische Formen, eher weniger denn mehr bei der Ausstattung sowie Schwarz, Weiß und Braun stehen jetzt ganz hoch in der Gunst der Bauherren.


In vielen Wohnvierteln und Neubaugebieten lässt sich dieser Stil nun beobachten: Wie mit Bauklötzen zusammengesetzt wirken die meisten neuen Häuser, der rechte Winkel ist Pflicht. Das hat viele praktische Vorteile, die auch unserer derzeitigen Lage auf dem Immobilienmarkt entsprechen: Bauen und Wohnen sind teuer geworden, Spielräume für Schnörkeleien und schwer nutzbare Räume sind daher heute tabu. Unter einem Flachdach tut sich schlicht mehr Platz auf als unter einem Spitzgiebel und klare quadratische Grundrisse sind leichter zu möblieren als Räume mit vielen Ecken und Kanten.

Aus energetischer Sicht weist der aktuelle Trend im Bauwesen viele
Vorteile auf.So bietet zum Beispiel ein Flachdach eine optimale Fläche, um Solarzellen ideal auszurichten. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit sind die funktionalen Grundrisse ein klares Plus: Sie ermöglichen eine leichtere Anpassung an veränderte Lebensbedingungen, wie beispielsweise wenn Zimmer umgebaut werden müssen, weil man sie im Laufe der Zeit anders nutzen möchte. Auch sind die klaren Linien in Bezug auf Barrierefreiheit vorteilhaft.

Dem Nachhaltigkeits- bzw. Ökologieaspekt wird nicht nur beim Bauen selbst, sondern auch in puncto Inneneinrichtung oft entsprochen. Naturstein und Holzflächen sind so gefragt wie nie. Die minimalistische Ausstattung, die viele Menschen heute vollgestopften Wohnräumen vorziehen, sind schneller und leichter zu pflegen und die Übersichtlichkeit in den Zimmern führt sogar dazu, dass Beschädigungen an Möbeln, Kücheneinrichtungen und anderen Wohnelementen seltener werden.

Die neue Nüchternheit im Haus- und Wohnungsbau ist zwar 'nur' eine Modeerscheining, aber wie so vieles speist sich dieser Trend auch aus tatsächlichen Bedürfnissen. Somit sind die durchaus funktionalen und praktischen Neubauten auch ein Ausruck unseres Verlangens nach Klarheit und Effizienz. Dass sie nebenher auch noch mit einem ökologischen Lebensstil vereinbar sind, macht sie sicherlich nicht weniger attraktiv.

Freitag, 21. Juni 2013

Das eigene Kräuterbeet auf dem Balkon und im Garten

Kräuter bereichern unsere Mahlzeiten nicht nur durch ihren Geschmack, sie versorgen uns auch mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Ihr Anbau gelingt im Garten ebenso wie auf dem Balkon. Selbst auf der Fensterbank können Kräutertöpfe untergebracht werden.

Zu den klassischen Küchenkräutern zählen die Petersilie und der Schnittlauch. Beide sollten hell, aber nicht zu sonnig stehen. Sehr verbreitet ist die Aussaat in der Reihe, es ist aber auch möglich, getopfte Pflanzen ab Mitte Mai ins Beet auszupflanzen. Diese können ab Mitte März auf der Fensterbank vorgezogen werden. Die Bewässerung erfolgt regelmäßig, wenngleich keine Staunässe entstehen darf. Im Gartenbeet bedürfen die Pflanzen keiner unbedingten Düngung. Da ihnen im Topf weniger Nährstoffe zur Verfügung stehen, sollte einmal wöchentlich eine Düngegabe mit einem handelsüblichem Gemüsedünger erfolgen.

Zum Würzen deftiger Gerichte eignet sich Liebstöckel, welcher im Volksmund als Maggikraut bekannt ist. Im Gartenbeet kann er bis zu 2,00 Meter hoch werden, ohne dass er einer besonderen Pflege bedarf. Die Pflanze ist mehrjährig und liefert hohe Erträge, vorausgesetzt, sie bekommt ausreichend Platz. Wer sich für die Anzucht auf dem Balkon entscheidet, sollte deshalb ein größeres Pflanzgefäß wählen. Liebstöckel benötigt einen feuchten Boden. Der Standort kann hell, aber nicht vollsonnig sein. Wird die Pflanze zu hoch, lässt sie sich einkürzen.


Dill ist ein Küchenkraut, das im Topf oder im Freien gezogen werden kann. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, wenn keine Spätfröste mehr drohen. Die Pflanze ist etwas anspruchsvoller. Mit seinen vergleichsweise schweren Doppeldolden knickt der etwa 1,20 Meter hohe Dill bei starken Winden schnell um, außerdem wird er häufig von Schädlingen befallen. Aufgrund seiner Würzkraft sollte er dennoch in keinem Kräuterbeet fehlen.

Thymian zählt inzwischen zu den beliebtesten Kräutern, die im Kräuterbeet gedeihen. Einige Sorten bilden regelrechte Teppichpolster, andere wachsen aufrecht als Halbstrauch oder Strauch. Thymian liebt sandigen Boden, er bevorzugt einen vollsonnigen Stand, an dem er filigrane Blüten in Weiß, Rosa oder Violett ausbildet. Er dient als Würz- und Heilmittel, welches keimtötend wirkt. Zudem besitzt Thymian einen anregenden Duft, der ihn in der Antike zu einem typischen Räuchermittel machte.


Obwohl Lavendel in der Küche nur selten benutzt wird, findet man ihn häufig im Kräuterbeet, im Rosenbeet oder auf dem Balkon. Er besitzt einen aromatischen Geruch, der Ungeziefer abhalten soll. Zudem dient er als Heilmittel und Zierpflanze. Lavendel benötigt einen sandigen Boden und volle Sonne. Nach der Blüte wird er zurückgeschnitten, damit er von unten buschig austreibt. Als Heilmittel darf nur der Echte Lavendel verwendet werden.

Dienstag, 28. Mai 2013

Wohnen mal anders!

Suchst Du eine Inspiration für deine IKEA Couch, den KIVIK Hocker oder deinem LACK Tisch, die nicht zu aufwendig ist und sich schnell umsetzten lässt? Oder hat vielleicht deine Katze, der Hund oder gar das Kind den Lieblingsbezug versaut?

Jetzt heißt es handeln; entweder ganz neu kaufen oder einfach kreativ werden und dir einen der stylishen, individuellen und vor allem waschbaren Bezüge auf www.saustarkdesign.com auswählen, bestellen und sich jetzt schon ganz doll freuen... Tolle Idee denkst Du, wie sind die darauf gekommen?

Hinter Saustark Design verbirgt sich ein junges, kreatives Team, welches eines Tages eine großartige Idee hatte, nämlich: IKEA Möbel zu individualisieren!

Angefangen hat es mit selbst genähten Bezügen für den IKEA Stuhl „Ivar“ oder Zierleisten fürs Billy Regal bis hin zu schönen Griffen für die Schränke (Pax). Mit andern Worten „Schweden“ war ihnen nie genug und Design musste immer zusätzlich her.

Die Nachfrage im Freundeskreis nach den „verschönerten“ IKEA Produkten war groß und so kam Ihnen eines Tages die Idee zur Gründung dieser Internetplattform, um Ihren Spaß am „aufstylen“ mit anderen IKEA Fans teilen zu können. Ganz wichtig ist Ihnen dabei, dass die IKEA Fans ihre eigenen Ideen auf der Webseite einbringen können und somit Teil von Saustark Design werden.

So kannst Du z.B. in der Community eigene Fotos von Deinen individualisierten Möbelstücken hochladen und Deine Ideen mit Gleichgesinnten teilen. Auch kannst Du im Voting Bereich über das Angebot der „zu individualisierenden“ IKEA-Produkte selber mitbestimmen. Seit Anfang 2010 arbeitet Saustark Design fleißig an der Umsetzung dieser Idee und seit Mai 2011 ist sie im Netz zu finden.

Auf SaustarkDesign.com bieten sie Produkte rund um die verschiedensten IKEA Möbel an. Die Produktpalette reicht von Schonbezügen für die beliebtesten IKEA Sitzmöbel, über Möbeltattoos und Bildern bis hin zu Möbelzusatzteilen, wie Lampenkabel und Möbelgriffe. Und vieles mehr wird noch folgen ... Alle Produkte sind abgestimmt und passend zum IKEA Produktsortiment.

Nun nicht lange warten und auch bei Euch den Schweden-Sommer einziehen lassen, tolle Ideen gibt es jedenfalls genug....