Freitag, 25. Januar 2013

Bilderrahmen, der ewige Klassiker

Die Digitalisierung unserer Welt nimmt stetig zu. Zeitungen gibt es bald nur noch online. Behördengänge werden online erledigt oder Informationen im Netz bestellt und Fotos verschwinden auf Festplatten und anderen digitalen Datenträgern. Doch ist das wirklich so? Nein, nicht ganz. Denn herkömmliche Bilderrahmen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Ein kleiner Rückblick

Bilderrahmen existieren schon seit vielen Jahrhunderten. Damals waren dies meist Gestelle aus roh verarbeitetem Holz, die schlicht zusammengehämmert wurden. Die weitere Entwicklung des Bilderrahmens nahm vor allem beim Herrscherpreis und in der geistlichen Ikonographie ihren erfolgreichen Fortgang. Die Kunst der Rahmenmacher wurde sukzessive verfeinert und ausgebaut. Noch heute gehören einige vergoldete Rahmen in Kirchen zu den wertvollsten Rahmen der Welt. 

Der Bilderrahmen heute

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich am Prinzip der Bilderrahmen kaum geändert. Jedoch wurde vor allem bei der Gestaltung und beim Material stetig optimiert.

Heute gibt es z.B. neben Bilderrahmen aus Holz auch leichte Rahmen aus Aluminium, imposante Rahmen aus massivem Holz, praktische Rahmen aus modernen Kunststoffen, ausgefallen Fotorahmen aus Schiefer oder Sandstein sowie edle Rahmenmodelle aus Glas. Es gibt nahezu kaum ein Fertigungsmaterial, das sich nicht für Bilderrahme verwenden ließe.

Gleichzeitig haben sich die Rahmen selbst ebenfalls immer wieder erneuert. Waren z.B. ovale Fotorahmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Trend (heute sind diese „Retro“-Rahmen ebenfalls wieder gefragt), sind es heute Galerierahmen mit mehreren Bildausschnitten in nur einem Rahmen.

 Objektrahmen ermöglichen das Aufhängen von Bildern zusammen mit 3D-Objekten, während Puzzle-Bilderrahmen spezielle für Puzzleliebhaber entworfen wurden, die damit ihre Puzzles ohne zu kleben aufhängen können.

Fazit

Der Bilderrahmen ist und bleibt ein Klassiker, der sicherlich auch noch in vielen Jahrhunderten zum elementaren Bestandteil der Wohnungseinrichtung oder Wandgestaltung gehört. Es bleibt aber weiterhin spannend, welche Formen und Materialien noch dazukommen. Wer bereits jetzt die Trends und Vielfalt der Bilderrahmen erleben möchte, findet hier eine enorme Auswahl.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Sehnsucht nach Freiheit

Immer mehr Menschen zieht es ins Freie, die Wohngrenzen zwischen Drinnen und Draußen bestehen nicht mehr. Wer sich anspruchsvoll einrichtet, verbindet beide Hemisphären zu einer Einheit. Dafür sind solpuri-Möbel wie geschaffen.

Zurück zur Natur? Wer auch gern draußen wohnt, muss kein Philosoph sein. Auch die Gestaltung einer neuen Idylle, ein zweites Arkadien wie bei Goethe sind verzichtbar. Der Wunsch, Balkon, Garten oder Terrasse in den Wohnbereich gestalterisch zu integrieren, ist in unserem modernen Lebensstil ebenso begründet, wie in der Historie der Wohnkultur verankert.

Nicht umsonst gehörten die Hängenden Gärten der Semiramis zu den Sieben Weltwundern der Antike. Die Nachwelt interpretiert sie als großzügige, terrassenförmige Bauten, phantasievoll bepflanzt, gedacht als Treff- und Tummelplatz im Freien. Heute würde man vielleicht Megalounge dazu sagen.

Nahtloser Übergang zwischen Drinnen und Draussen

Wohnqualität draußen wie drinnen

Zurück zur Gegenwart: Bewusst widmen sich die Firmengründer Christof Schulte-Pinardon und Florian Mesch der Sonne, dem entspannten Leben im Freien und einem puristischen Design ohne Schnörkel. „Pimp your garden? Dafür sind unsere Möbel nicht geschaffen. solpuri produziert langlebige Kollektionen aus hochwertigen Materialien. Für einen durchgängigen Wohnstil ohne ‚Bruch’ zwischen umbautem Raum und dem Freien“, erklärt Christof Schulte-Pinardon.

Die dafür entwickelten Designmöbel bieten ihren Besitzern ein Mehr an Wohnkomfort: Optisch, weil sich ihre geometrische Formensprache mit fast jedem Einrichtungsstil kombinieren lässt. Qualitativ, weil das Design zeitlos, die Fertigung anspruchsvoll ist. Wohnlich, weil die Kollektionen von der Konstruktion bis zur Polsterung komfortabel, die Materialien und Dessins modern und stilvoll sind.

Erlaubt ist, was gefällt

Anfang des 21. Jahrhunderts benannte Trendforscherin Li EdelkoortNatürlichkeit“ als prägendes Element für unser Wohnen und Leben. „Wir übersetzen diese Idee mit einer eigenen Handschrift“, sagt Florian Mesch, „wobei es uns weniger um neue Landlust, mehr um individuelle Gestaltungsfreiheit und ein unbeschwertes Lebensgefühl geht. Wir tragen das Leben nach draußen und schaffen Freiräume.“ Deshalb bietet der Spezialist für Outdoor-Möbel eine vielfältige Kollektion, in der klassische Materialien wie Hölzer, Rattan und Granit, aber auch Edelstahl, Aluminium und Hightech-Materialien für Geflechte oder witterungsbeständige Textilien und Polster verarbeitet werden.

Für die Leichtigkeit des Seins

Das Bekenntnis zu kompromissloser Qualität in einem klaren Design paart sich mit Lebensfreude und Genuss. Stellvertretend dafür stehen die Kollektionsnamen ALLURE, ELEGANCE und STYLE. Diese sollen Assoziationen wecken und die Phantasie anregen. Dabei darf ein Hauch von Luxus nicht fehlen: Das einladende, um 360 Grad drehbare Daybed LAGOON mit einem filigranen, ebenfalls drehbaren Sonnensegel kann beleuchtet werden und per Fernsteuerung die Farbe wechseln.

Wen es vielleicht mehr zum Glamour, in jedem Fall aber zu einem Sundowner oder stilvollen Diner ins Freie zieht, wird in einem DIVA-Ensemble Platz nehmen. Ebenso sind natürlich auch den Elementen Luft und Wasser mit POOLSIDE, SKYLINE und OCEAN eigene Möbelserien.

Start-ups für Balkonien

Nicht jeder, der ins schöne Wohnen verliebt ist, besitzt einen Park oder Garten, eine Villa oder ein Loft mit Aussicht. Viele träumen von einer Dachterrasse, gerade in den dicht besiedelten Metropolen. Dort sind oft selbst Balkone begehrt – und rar. Doch auch wer nur ein kleines Paradies im Freien gestalten will, hat Ansprüche an Qualität und Design. Für Outdoor-Fans mit geringerem Raumangebot, gleich welcher Generation, hat der Hersteller leichte, stapelbare Stühle aus Edelstahl mit einem stilvollen Fasergeflecht und passende, filigrane Tische entwickelt. Ebenso schlüssig der Name: BALCONY.


Solpuri Möbel erhältlich bei Cool Products
Quelle: solpuri Germany ©

Donnerstag, 10. Januar 2013

Lichtplanung selbst gemacht

Licht beeinflusst unser allgemeines Wohlbefinden mehr, als so mancher glauben mag. Tatsächlich reagieren alle Menschen äußerst sensibel auf Licht und haben sich im Laufe der Entwicklung auf den Hell-Dunkel-Rhythmus (Zirkadianer Rhythmus) eingestellt. Mit einigen grundlegenden Veränderung der Beleuchtungssituation kann das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden zusätzlich gesteigert werden. Gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass die Lichtverhältnisse auf praktische Belange ausgerichtet sind.  

Venezianischer Kronleuchter
 Licht-Know-How für Ihr Zuhause 

In der Lichtplanung wird zwischen drei Arten der Beleuchtung unterschieden: Zunächst spielt die Grundbeleuchtung die wichtigste Rolle. Sie soll den Raum erhellen und dadurch die Orientierung erleichtern – somit wird auch die Sicherheit erhöht. Leuchten, die an der Decke montiert werden, übernehmen meist derlei Aufgaben. Pendelleuchten, Kronleuchter oder flachere Varianten einer Deckenleuchte kommen hier zum Einsatz.

Von der Grundbeleuchtung sind anschließend die Zonenbeleuchtung und die Beleuchtung von Details zu trennen. Erstere unterteilt Wohnzonen, wie zum Beispiel eine Lesecke, von übrigen Wohnbereichen. Hier soll das Licht bestimmte Tätigkeiten unterstützen und besonders praktisch sein – ein beweglicher Lesearm einer Standleuchte kann auf die jeweilige Sehaufgabe abgestimmt werden und zielgerichtetes Licht auf den Arbeitsflächen der Küche macht das Zubereiten von Speisen einfacher und sicherer.

Zu guter Letzt die Detailbeleuchtung: Perfekt platzierte Lichtpunkte erhöhen die Wohnqualität und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Lichtobjekte, Tischleuchten oder gemütliche Lavalampen erzeugen ein schönes Lichtambiente und können auch farblich Akzente setzen, wenn bunte LEDs oder eingefärbte Lampenschirme verwendet werden.  

Bildquelle: Roel Wijnants (Flickr.com) 

Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachtliche Dekoration für den Garten

Weihnachten steht vor der Tür und alle sind damit beschäftigt, die passenden Geschenke für die Familie zu besorgen und die Festtage zu organisieren. Ein Blick in die weihnachtliche Idylle und die prächtige Weihnachtsbeleuchtung überall ist immer wieder ein besonderer Moment und wer sich und seinen Nachbar eine Freude machen möchte, der schmückt nicht nur drinnen den Weihnachtsbaum, sondern sorgt auch im Garten für das entsprechende Ambiente und die beliebte Weihnachtsbeleuchtung!

Lichterketten - jetzt auch mit Batterien betrieben! 

Noch immer sind die bekannten Lichterketten die absoluten Favoriten unter der Weihnachtsbeleuchtung und jedes Jahr werden diese Lichter, die den Garten in eine romantische Winterlandschaft verzaubern, pünktlich zu Weihnachten wieder von ihrem angestammten Platz geholt, um den Garten wieder im Glanz der letzten Jahren zum Erstrahlen zu bringen. Der neueste Trend, die Weihnachtsbeleuchtung mit LED Lichtern - und durch eine Batterie betrieben - zu ersetzen, hat die ersten erfolgreichen Einsätze hinter sich gebracht und die erstaunten Nachbarn zur Nachahmung motiviert. Wer die Batterien gut einpackt, kann Weihnachten einmal mit anderen Weihnachtsbeleuchtung für bewunderte Blicke der Freunde und Familien sorgen.

Viele neue Formen und Farben!

Ob Rehkitz oder Nikolaus, der Schlitten oder die Zwerge und viele andere Boten - überall können Kinder an Weihnachten auf dem Weg zur Schule die schönsten Figuren der Weihnachtsbeleuchtung in den Gärten und Fenstern bestaunen. Sie freuen sich bestimmt über die zahlreichen Dinge, die sie daran erinnern, dass in wenigen Tagen Weihnachten ist und das Christkind ihnen Geschenke bringt. Auch für die Kinder lassen die Erwachsenen dieser herrlichen stimmungsvollen Landschaften aus der Weihnachtsbeleuchtung entstehen. Für diese magischen Momente im Garten, die jedem noch gut in Erinnerung sind und von denen sie wissen, dass Kinder diese Vorboten für Weihnachten besonders lieben. Und auch die Erwachsenen sind ganz verzückt, wenn sie abends in aller Ruhe einen Blick in den Garten werfen und von diesem romantischen Anblick gar nicht genug bekommen können - Weihnachten steht vor der Tür!

Probier's mal mit Gemütlichkeit - Polstermöbel aus Deutschland

Seit die kalte Jahreszeit bei uns Einzug gehalten hat, verbringen wir wieder mehr Zeit in unseren heimischen vier Wänden. Nicht wenigen fällt dabei auf, was sie alles in ihrer Wohnung verändern könnten, damit sie das neue Jahr gleich mit einem frischen Wohnambiente starten können. Und wenn auch die persönlichen Einrichtungsstile noch so verschieden sein mögen, so hat dennoch jedes Wohnzimmer auch einen Sitzbereich, in dem wir nicht nur zu Weihnachten beschauliche Familienabende verbringen. Wie einladend und gemütlich dieser Bereich im Wohnzimmer ist, wird hierbei nicht zuletzt von der Beschaffenheit von Couch und Sessel beeinflusst.

Die Auswahl an Polstermöbeln, wie sie in den großen Möbelhäusern zu finden ist, reicht von klassisch bis modern, ja sogar ausgefallene Designerstücke gibt es in einigen Showrooms zu entdecken. Sie unterstreichen die Individualität ihrer Eigentümer, haben aber auch ihren stolzen Preis – denn was selten und hochwertig verarbeitet ist, wird auch sehr begehrt. Doch zwischen billiger Massenproduktion und unerschwinglichem Designersofa gibt es noch mehr. Denn auch hierzulande gibt es sie noch, die traditionellen Polsterer, Sattler und Raumausstatter.

Oft handelt es sich hierbei um mittelständige Unternehmen, die oft schon seit mehreren Jahrzehnten ihre Handwerkskunst ausüben und doch der allgemeinen Aufmerksamkeit entgehen. Ihre Blütezeit erlebten die deutschen Polsterer in den 1950er und 1960er Jahren; erst im August diesen Jahres zeigte der Bayerische Rundfunk eine interessante Dokumentation über die Polstermanufakturen im Coburger Land. Bis heute zählen etwa Frommholz, Bretz, Koiner und andere zu den herausragenden Polstermöbel-Herstellern, die durch hohe Verarbeitungsqualität und ansprechendes Design für höchst unterschiedliche Wohnstile überzeugen. Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und umweltschonender Umgang mit Ressourcen auch in der Möbelherstellung groß geschrieben werden, sind Polsterwerkstätten aus Deutschland eine sehr gute Adresse.

Wer sich darüber hinaus für sein Wohnzimmer maßgefertigte Couchgarnituren wünscht, ist bei Firmen wie Steinemann Polstermöbel richtig. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Magdeburg fertigt Sitzmöbel nach den individuellen Kundenwünschen an. Gerade bei ungünstigen Raumschnitten oder wenn Kunden ganz genaue Vorstellungen haben, wie ihr Sofa und ihre Sessel, Hocker oder Bänke einmal aussehen sollen, ist die Maßanfertigung durch einen Fachmann die optimale Lösung.

Mehr als 200 verschiedene Stoffe und Leder stehen zur Auswahl; im Geschäft in der Lübecker Straße 78-82 in Magdeburg können vorab einige verschiedene Modelle besichtigt werden, an Hand derer sich die eigenen Wünsche genauer präzisieren lassen. Die Mitarbeiter können Interessierte zudem über die Eigenschaften der Materialien informieren und wertvolle Tipps zu ihrer Pflege geben, damit sie lange Freude an ihren Polstermöbeln haben.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Designermöbel auch für den kleinen Geldbeutel

Wer seine Wohnung gerne mit Designermöbeln einrichten oder mit hochwertigen dekorativen Gegenständen verschönern möchte, muss nicht zwangsläufig tief in die Tasche greifen. Auch mit kleinem Geldbeutel ist es möglich, die eigenen vier Wände individuell und nach eigenem Geschmack zu gestalten, ohne auf Billigmöbel aus Massenproduktionen zurückzugreifen.

Preise im Internet vergleichen

Preise verschiedener Onlineshops zu vergleichen kann sich durchaus lohnen, da hier nicht selten tolle Schnäppchen zu schlagen sind. Auch hochwertige Designermöbel und Deko-Artikel, die für ein schönes Ambiente in den eigenen vier Wänden sorgen und das Wohnen angenehmer machen, können hier meist günstiger als im Handel erstanden werden. Ob Kerzenhalter, Designer-Lampen oder gleich eine ganze Wohnwand, für jeden gewünschten Artikel gibt es den passenden Shop. Internetshops haben rund um die Uhr geöffnet und bieten meist eine riesige Auswahl an Möbeln und Einrichtungsgegenständen aller Art an. Ein weiterer Vorteil: die passenden Wohnaccessoires werden ganz bequem vom heimischen Sofa aus ausgewählt. Ist das gewünschte Stück gefunden, wird es in der Regel innerhalb weniger Werktage an die Wunschadresse geliefert.

Outlet-Center und Fabrikverkäufe nutzen

In so genannten Outlet-Centern oder Outlet-Stores werden Markenprodukte und Designer-Artikel günstiger angeboten als im normalen Handel. Oftmals handelt es sich um Artikel der vergangenen Saison, Überproduktionen oder um Ware mit leichten Mängeln. Fabrik-oder auch Werksverkäufe werden direkt vom Hersteller der jeweiligen Waren veranstaltet. Die Produkte werden hier ohne Nutzung von Zwischenhändlern direkt an den Endverbraucher verkauft. Dies und das Entfallen langer Transportwege führt dazu, dass Markenartikel zu wesentlich günstigeren Preisen angeboten werden können.

Designermöbel aus zweiter Hand

Möbel aus zweiter Hand, die oftmals in neuwertigem Zustand erhältlich sind und meist nur minimale Gebrauchsspuren aufweisen, sind in Internetshops wie Used-Design.com oder Auktionshäusern günstig zu haben. Auch ein regelmäßiger Flohmarktbesuch kann sich lohnen, besonders für all jene, die das Wohnen mit einzigartigen Einrichtungsgegenständen bevorzugen. Auf Trödelmärkten finden sich nicht selten Liebhaberstücke in gutem Zustand, die sonst nirgendwo erhältlich sind. Flohmärkte bieten zudem den Vorteil, dass die Artikel direkt in Augenschein genommen werden können, um eventuell vorhandene Mängel zu entdecken und die Entscheidung zu erleichtern, ob das jeweilige Stück wirklich zum persönlichen Einrichtungsstil passt.

Ob Onlineshops, Fabrikverkäufe oder Trödelmärkte - es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auch für wenig Geld  hochwertige und außergewöhnliche Möbelstücke und Dekoartikel zu erstehen, die die Atmosphäre im eigenen Heim vervollkommnen. Wer sich die Zeit nimmt, um Preise zu vergleichen und Shops nach den passenden Einrichtungsgegenständen zu durchsuchen, kann tolle Schnäppchen machen und zugleich auf Möbel aus Massenproduktionen verzichten.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Gartenplanung 2013 - Welche Bodenbedingungen braucht ein Rasen zum Wachsen?

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und in den meisten Teilen Deutschlands bedeckt Schnee die Landschaften. Doch gerade bei vielen Neubauten beginnt mit dem nächsten Frühjahr nicht nur die finale Bauphase, sondern auch die Planung der Außen- und  Gartenanlagen sollte frühzeitig berücksichtigt werden.

Zu einem schönen Garten gehört natürlich auch ein Rasen als zentraler Bestandteil - nicht nur wegen der natürlichen schönen Optik, sondern auch wegen der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Eine Rasenfläche bietet eine gute Spielmöglichkeit für Kinder, Erwachsene und auch Haustiere. Darüber hinaus kann man es sich in der Sonne auf dem Rasen bequem machen, entweder mit Liegestuhl und gleichzeitig  ist es doch beinahe schon ein Urlaubsgefühl, barfuß im Sommer über eine schöne Grünfläche zu gehen.

Die vorherrschenden Bodenbedingungen haben dabei einen großen Einfluss darauf, ob sich der Rasen den Erwartungen entsprechend entwickelt und viel Freude bereitet. Dabei ist es unabhängig davon, für welche Lösung man sich entscheidet – ob für Rollrasen, Fertigrasen oder auch klassisch gesähten Rasen. Nur auf einem geeigneten Boden wird sich die Grünfläche entsprechend entwickeln.

Wie so häufig im Leben - die richtige Mischung macht es und genau das gilt auch für einen guten Boden, auf dem der Rollrasen verlegt oder klassischer Rasen gesäht werden soll. Der ideale Gartenboden ist von krümeliger, nährstoffreicher Struktur und kann bei guter Belüftung trotzdem ausreichend Wasser speichern. Diese Eigenschaften werden durch ein Zusammenspiel der Bodenbestandteile Sand, Lehm, Ton & Humus erreicht. Fehlen Bestandteile im Boden, können diese aber durch das manuelle Einbringen derselben angereichert werden und der Boden wird qualitativ besser.
 
Um einen detaillierten Überblick der Bodeneigenschaften incl. Düngeempfehlung zu bekommen, kann man z.B. eine Bodenanalyse bei der Landwirtschaftskammer durchführen lassen. Das Ergebnis zeigt eine umfangreiche Auswertung bzgl. pH-Wert und Nährstoffvorkommen, die so kein anderer Test liefert. Für ca. 50 Euro bekommt man diese umfangreichen Informationen, die sowohl für die Rasenpflege, wie auch die richtige Düngung von Gartenpflanzen hilfreich ist.

Ein einfacher Test kann jeder Gartenbesitzer aber auch selbst durchführen und damit erste Hinweis auf die heimischen Bodenbeschaffenheiten bekommen, denn das Vorkommen von Lehm, Humus und Sand ist auch für Laien durch einen einfachen Test erkennbar.
  
Leichter, sandiger Boden
  • lässt sich nicht formen und rieselt durch die Finger in der Hand
  • in der Regel keine Probleme mit Staunässe und ist gut belüftet
  • oft eher nährstoffarm / geringe Wasserspeicher
Klassischer Rasen und Rollrasen, der auf leichtem und sandigem Boden angelegt wird, kann auf diesen oft ausgelaugten und wasserarmen Böden schlecht gedeihen, daher ist hier eine gute Düngung und vermehrtes Wässern notwendig. Diese Wässerung und Düngung sollte regelmäßig erfolgen, gerade in Zeiten von großer Hitze ist der Wasserbedarf des Rasens sehr hoch.

Normaler Boden
  • Mischung aus Sand, Lehm, Humus, der formbar, aber nicht zu stark verdichtet
  • große Anzahl an Mikroorganismen
  • gute Speicherfähigkeit von Nährstoffen und Wasser
Dieser Boden sehr gut für Rasen in allen Variationen geeignet. Sowohl frisch gesäter Rasen, wie auch Rollrasenbahnen honoriert diese Bodenbedingungen in der Regel mit einem saftigen Grün. Gerade bei diesen Bodenbedingungen geht nicht nur die Verlegung von Rollrasenbahnen sehr schnell, sondern auch ein Anwachsen von gesähtem Rasen und Fertigrasen stellt kein Problem dar.

Schwerer Boden
  • sehr hoher Anteil von Ton oder Lehm
  • große Verdichtbarkeit
  • gute Speicherfähigkeit von Nährstoffen und Wasser
  • Gefahr von Staunässe aufgrund der Verdichtung
Um dem Rasen auch bei diesen widrigen Bedingungen eine Möglichkeit zu geben, sich gut zu entwickeln, sind vielfache Maßnahmen notwendig, angefangen bei der mechanischen Auflockerung bis hin zum Untermischen von Kompost, Humus etc., um die Dichte des Bodens zu verringern und die Eigenschaften zu verbessern. Gerade die potenzielle Staunässe wird für alle Rasensorten schnell zum Problem und daher ist eine sorgfältige Vorbereitung vor dem Sähen oder der Verlegung des Rasens sehr wichtig.

Eine kompetente Analyse der Bodenbedingungen und auch die individuelle Vorbereitung und fachmännische Verlegung des Rollrasens bietet immer die besten Voraussetzungen für eine grüne Oase im Garten. Spezialisierte Firmen wie Kerkhoff Grün  www.rasen-verlegung.de bieten dabei ganzheitliche Lösungen, angefangen bei der Beratung über die optimale Bodenvorbereitung bis hin zum Verlegen des Rollrasens. Weitere Tipps rund um die Rasenpflege finden Interessierte in dem informativen Beitrag des Hessischen Rundfunks "Der perfekte Rasen", den Sie auf der Homepage des Senders hier nachlesen können.