Freitag, 27. April 2012

Gut Holz - der Schreiner und seine Tätigkeiten

Tischler oder Schreiner - zwei Bezeichnungen, ein Beruf. Je nach Region in Deutschland, sagen die einen Tischler, die anderen Schreiner, gemeint ist aber das Handwerk, das sich mit Holz beschäftigt und mit dem viele Menschen das Anfertigen von Möbeln, Fenstern oder Türen verbinden.

Das ist auch richtig so, doch im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Beruf gewandelt. Die Industrialisierung durch Maschineneinsatz, gerade in der Fertigmöbelindustrie, hat hier ihre Spuren hinterlassen. Möbel, die vom Schreiner oder Tischler handgefertigt werden, haben einen höheren Preis, als die aus dem Möbelgeschäft, der Unterschied in der Qualität und den verarbeiteten Materialien zeigt sich aber deutlich.

Schreiner und Tischler restaurieren auch antike Möbelstücke und Gegenstände aus Holz. In Zeiten des Rokoko oder Barock waren Schreiner wahre Künstler, man denke nur an die hochwertigen und einzigartigen Schnitzereien, Drechselarbeiten und Intarsien, durch die sich die Möbelstücke dieser Zeitepochen auszeichnen.

Das Aufmessen sowie der Aus- und Einbau von Fenstern, Türen und Rollläden oder Jalousien gehört ebenso zu den Arbeitsaufgaben, wie der Treppenbau oder der Ausbau von Räumen mit Holz. Küchenbau, Ladenbau, Messebau, Saunabau oder der Hausbau aus Holz sind Einsatzgebiete für den Schreiner oder Tischler, auf die er sich spezialisieren kann.

Die Planung von Holzkonstruktionen oder Dachausbauten übernimmt der Schreiner ebenfalls. Beim Dachausbau führt er die Verschalung und Vertäfelung aus. In Fragen der Energie und des Wärmeschutzes ist er ein wichtiger Ansprechpartner, da er die notwendigen Berechnungen durchführen kann. Wer den abwechslungsreichen Beruf des Schreiners oder Tischlers erlernen möchte, der sollte, neben dem handwerklichen Geschick, auch technisches Verständnis und Motivation zur stetigen Weiterbildung mitbringen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in einem handwerklichen Betrieb und in der Berufsschule (duales System) durchgeführt.

Mittwoch, 25. April 2012

Worauf sollte man beim Kauf einer Waschmaschine achten?

Studentenbude, erste eigene Wohnung, Familiengründung oder einfach nur der Defekt des alten Geräts: Eine neue Waschmaschine braucht man einfach von Zeit zu Zeit. Das betrifft nicht nur Menschen in einem bestimmten Alter, sondern jeden, früher oder später. Denn der Waschsalon oder die Wäscherei sind dauerhaft keine Lösung, zu aufwändig und teuer sind die Dienste im Vergleich zur eigenen Maschine, die, wenn von guter Qualität, über viele Jahre genutzt werden kann. Nur: Welche Waschmaschine soll es sein?

Anschaffungspreis und Energieeffizienz

Kostengünstige Geräte sind nicht immer die schlechtesten Maschinen, denn die Wäsche wird vermutlich auch in der Waschmaschine der No-Name Firma aus dem nahen oder fernen Osten bzw. Westen sauber. Nur ist eben fraglich, ob die Maschine auch dauerhaft kostengünstiger ist als das teure Markengerät.

WaschmaschineWaschmaschinen werden nach Energieeffizienz ausgezeichnet, die Klassen reichen von einem A+++ bis hin zu G. Theoretisch. Denn praktisch sind Waschmaschinen für den privaten Haushalt nur in den Klassen A++ bis D erhältlich, was allein schon eine beachtliche Bandbreite ist. Die mit A+++ ausgezeichneten Maschinen sind im Energieverbrauch am sparsamsten, die mit einem D gekennzeichneten Maschinen sind erfahrungsgemäß die in der Anschaffung kostengünstigsten. Vorsicht: Die Energieeffizienzklasse bezieht sich tatsächlich nur auf den Stromverbrauch! Wie viel oder wenig Wasser eine Maschine verbraucht, wie lange sie für einen Waschgang braucht und wie viel Wäsche geladen werden kann, fließt nicht in die Bewertung ein.

Familie oder Single? 

Große Waschmaschinen haben generell einen höheren Wasserverbrauch, denn ein großer Berg Schmutzwäsche braucht mehr Wasser als ein kleiner Berg, um sauber zu werden. Das Wasser muss erhitzt werden, mehr Wasser braucht also auch mehr Strom.

Eine Maschine mit einer maximalen Beladung von fünf Kilogramm oder mehr ist für einen Single Unsinn, denn diese Maschine wird immer mit halber Befüllung laufen, aber vermutlich den Verbrauch für die volle Ladung haben. Für Familien mit zwei oder mehr Kindern kann eine relativ kostenintensive, aber dafür große Maschine (Füllmenge von sieben Kilogramm oder mehr) sinnvoll sein.

Toplader oder Frontlader? 

Darüber kann man wahrscheinlich streiten. Für den Rücken der Hausfrau ist angeblich der Toplader besser, während die Sicherheit für Kinder, Tiere und Wäsche bei einem Frontlader größer ist. Die Lebensdauer der Maschinen hängt ohnehin von der Nutzung, der Wasserhärte und vielen anderen Faktoren ab.

Montag, 23. April 2012

Fensterdekoration für Weihnachten

Für bastelfreudige Mütter und Kinder ist eigentlich die schönste Zeit, wenn es um die Fensterdekoration für Ostern oder Weihnachten geht. In den Wochen vor den Feiertagen werden festliche Dinge im eigenen Haushalt hergestellt schön herauszuputzen. Das können sowohl Fensterbilder der Kinder sein, wie auch Anhänger, Türkränze oder niedliche Dekofiguren.

Viele Tipps zum Dekorieren sind in einschlägigen Bastelbüchern, in den entsprechenden Zeitschriften und natürlich auch auf vielen Informationsseiten im Internet zu finden. Teilweise werden sie sogar mit den entsprechenden Vorlagen zum Ausdrucken angeboten und sorgen damit für viele hübsch dekorierte Fenster. Im Grund genommen kann die Fensterdekoration für gleich welchen Anlass so aussehen:
  •     Eine Lichterkette mit passenden Motiven oder andere leuchtende Objekte werden am Rahmen befestigt,
  •     Fensterbilder aus Tonkarton werden mittels Vorlagen aufgezeichnet und ausgeschnitten,
  •     Fensterbilder aus Window-Color werden ebenfalls nach Vorlage hergestellt oder
  •     Laubsägearbeiten, die als Mobile oder bewegliches Fensterbild hergestellt werden.
Daraus ergeben sich eine große Vielfalt und die persönliche Gestaltung eines jeden Fensters in der Wohnung oder im Haus. Kinderzimmer werden natürlich mit den entsprechenden Motiven geschmückt. Fensterbilder für das Kinderzimmer sehen immer niedlich aus, sie werden von älteren Kindern auch gerne im Kindergarten oder in der Schule gebastelt und dann zu Hause aufgehängt.

Kreative Mütter und Kinder

Als Mutter eines Kindergartenkindes wird man in die Bastelarbeiten der Kinder einbezogen. Die Kleinen lernen im Kindergarten die ersten Schritte und möchten dann zuhause mit der Mama weitermachen. Das ist doch eine schöne Gelegenheit, auch eine Fensterdekoration herzustellen. Es gibt viele Motive, die Kinder nacharbeiten können und mit der Hilfe der Erwachsenen wird das bestimmt klappen.

Fertig gekaufte Fensterdekoration für Weihnachen

Damit man ein ausgewogenes Bild der Weihnachts- bzw. Osterdekoration am Fenster erreicht, kann der Kauf einer fertigen Fensterdekoration ganz sinnvoll sein. Passend zu Weihnachten beispielsweise gibt es eine große Auswahl an Gestecken und hängenden weihnachtlichen Elementen, wie Engel oder Sterne, die in großer Vielfalt angeboten werden. Dadurch werden besonders Fenster im Wohnzimmer hübsch und ansprechend weihnachtlich dekoriert. Dass es dazu natürlich auch die entsprechenden Onlineangebote gibt, versteht sich schon von selbst.

Freitag, 20. April 2012

Teppiche für ein Kinderzimmer

Die gemütliche Gestaltung der Wohnung bezieht natürlich auch das Kinderzimmer mit ein. Besonders junge Eltern möchten mit einer heimeligen Atmosphäre dafür sorgen, dass sich auch Kleinkinder wohlfühlen. Ein warmer Fußbodenbelag ist nötig, damit die auf dem Boden spielenden Kinder warm und weich aufgehoben sind.

Allerdings werden die heutigen Wohnungen nicht mehr so gerne mit einem Teppichboden ausgelegt - nur im Kinderzimmer macht man eine Ausnahme. Denn schließlich soll das eigene Reich des Nachwuchses kindgerecht eingerichtet werden, wozu weiche und pflegeleichte Teppiche unbedingt dazu gehören.

Diese gibt es heute in vielen Materialien, die leicht zu pflegen sind und obendrein aus ökologischen Materialien bestehen. Dadurch haben die Eltern die Gewissheit, dass das Kind nicht unnötig mit chemischen Materialien und Farben in Berührung kommt. Je kleiner es ist, desto mehr wird darauf geachtet. Teppiche aus:
  • Öko-Baumwolle,
  • Schurwolle,
  • Flachs oder
  • Wolle
kann man heute schon in dieser speziellen Ausführung erhalten. Die Färbung wird frei von schadstoffhaltigen Mitteln vorgenommen, damit auch kleine Kinder unbedenklich darauf herumtollen können. Da meist ein Fußboden aus Laminat oder Parkett vorhanden ist, reichen ein oder zwei kleine Teppiche, um dem Zimmer einen gemütlichen Charakter zu verleihen.

Ein lustiger Zottelteppich in schönen Farben


Sehr schick sieht im Kinderzimmer auch ein Zottelteppich vor dem Bettchen aus. Die Möbel fürs Kinderzimmer werden heute hell eingekauft. Weiß ist eine sehr beliebte Farbe, die vielleicht mit anderen Farbakzenten kombiniert wird. Die Gestaltung des Kinderzimmers ist eher puristisch, nicht so überladen und besteht natürlich auch aus robusten Möbeln. Dazu passend werden gerne warme Teppiche ausgelegt, die in kräftigen Farben für einen hübschen Blickfang sorgen. Wählt man eine helle Grundfarbe und dazu passend eine Kontrastfarbe aus, kann man sich in der gesamten Dekoration, der Bettwäsche und den Vorhängen danach richten.

Pflegeleicht und waschbar

Die meisten Teppiche in den kleinen Größen können heute selbst gewaschen werden. Größere Exemplare benötigen eine spezielle Behandlung mit einem Fleckenpulver. Besonders im Kinderzimmer der älteren Kinder gibt es oft Saftflecken oder Schokoladenkrümel auf dem Boden. Bei der Auswahl der Farbe sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu hell ist, das erspart später zu häufige Putzaktionen.

Dienstag, 10. April 2012

Light+Building 2012 rückt näher

Vom 15. bis 20. April 2012 blickt die Fachwelt für Licht- und Gebäudetechnik, Architektur und auch Design gespannt auf die Messe-Stadt Frankfurt am Main. Hier sollen sich Fachbesuchern im Rahmen der Light+Building 2012 auch zahlreiche Weltneuheiten präsentieren.

Für Modern House Design spielt Energieeffizienz, das Leitthema der diesjährigen Leitmesse für Architektur und Technik, ebenfalls eine wichtige Rolle. Gebäude- und Lichttechnik werden dabei gezielt miteinander verbunden, um ein bestmögliches Resultat zu erzielen.

Die Kernbereiche der Light+Building 2012 sind:
  • Licht
  • Elektrotechnik
  • Haus- und Gebäudeautomation
  • Software für das Bauwesen
Zum angesprochenen Fachpublikum gehören dabei insbesondere verschiedene Vertreter von Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel, Designer verschiedener Fachbereiche sowie Ingenieure und Architekten. Wohn- und Einrichtungstrends werden mit dem die Messe begleitenden Trendforum eindrucksvoll visualisiert. Auch wenn die Light+Building 2012 Fachbesuchern vorbehalten ist, bietet der beigefügte Clip zur Light+Building, bereitgestellt vom Veranstalter, einen Einblick in die Messe und ihre Besonderheiten.